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Corona-Leid in Peru: "Wir wissen nicht, was in der Klinik passiert"

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Corona-Leid in Peru: "Wir wissen nicht, was in der Klinik passiert"
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Die ärmsten Gemeinden in Peru haben am stärksten mit der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen.

Auf dem Friedhof "Märtyrer des 19. Juli" herrscht viel Betrieb. Er liegt in einer heruntergekommenen Gegend am Rand der Hauptstadt Lima. Fortwährend werden hier neue Gräber ausgehoben.

Maribel Montaño trauert um ihren Vater, der an den Folgen seiner Covid-19-Erkrankung gestorben ist: "Ich weiß, dass er diese Krankheit hätte besiegen können, aber leider wissen wir nicht, was in der Klinik passiert, wir wissen nicht, was in diesen Zelten passiert, wir wissen nicht, ob sie allen Patienten Sauerstoff geben, und ob es genügend Krankenschwestern oder Ärzte für alle Patienten gibt."

In Südamerika verzeichnet Peru nach Brasilien die meisten Coronavirus-Infektionen. Weltweit liegt das Land in dieser Statistik auf Rang sechs hinter Großbritannien, aber noch vor Spanien und Italien. Die Johns-Hokins-Universität registrierte an diesem Sonntag 251.000 Infizierte. Mehr als 7.800 Menschen sind bereits gestorben. Das sind fast so viele wie in Russland oder Kanada.