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Feuersbrunst in Kalifornien

Fast 8000 Menschen haben bereits wegen eines heftigen Waldbrandes ihre Häuser im Riverside County, Südkalifornien, verlassen müssen.

Nach Angaben der kalifornische Feuerbehörde hat das Feuer, das von den örtlichen Feuerwehrleuten "Apple Fire" getauft wurde, bereits etwas mehr als 6000 Hektar Vegetation verwüstet. Zahlreiche Helfer sind mobilisiert um der mörderischn Brandmauer, die aufgrund der starken Winde unaufhaltsam durch Kalifornien fräst, Einhalt zu gebieten.

1.200 Feuerwehrleute sind in der Region im Einsatz, das Feuer konnte jedoch bislang nur zu 12 % eingedämmt werden.

Der Brand war am Freitag in Cherry Valley, rund 75 Meilen östlich von Los Angeles ausgebrochen.

Brände in Kalifornien sind vor allem im Herbst nicht unüblich, weil die berüchtigten Santa-Ana-Winde im Süden des Staates dann besonders stark wehen. Hinzu kommen die lange Trockenheit und hohe Temperaturen - ein Mix, der das Ausbreiten von Flammen begünstigt.

Am 8. November 2018 hatte das verheerende "Camp"-Feuer den Ort Paradise nördlich von San Francisco fast völlig zerstört. 85 Menschen starben, Zehntausende wurden obdachlos. Es war das Feuer mit den bisher meisten Opfern in der Geschichte des Bundesstaates.