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Lockerungen am 15. März: Versuchsgebiet Vorarlberg

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Anstehen an einer Teststelle
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Nach der Bereitstellung kostenloser Coronavirus-Tests in Apotheken plant Österreich eine weitere, diesmal aber regional begrenzte Maßnahme.

Das Bundesland Vorarlberg soll bei der Lockerung von Pandemiemaßnahmen eine Vorreiterrolle einnehmen. Vorgesehen sind ab dem 15. März Öffnungsschritte im Gastgewerbe, in der Kultur und in Jugendeinrichtungen. Die niedrige Zahl der Neuansteckungen im westlichsten Bundesland und auch die geographische Randlage machen's möglich.

Anschober: Vorarlberg als Pilotregion

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz erläuterte: „Wir halten das für sehr, sehr gut. Der Landeshauptmann und ich haben in den letzten Tag auch sehr viel gesprochen, diesen Schritt in Vorarlberg zu gehen, weil dort die Situation eben eine andere ist. Wir glauben auch nicht, dass es dort große Ausweichbewegungen geben wird." So glaube er nicht, dass sich Menschen etwa aus Wien nach Vorarlberg begegeben werden, um dort die Lockerungsmaßnahmen in der Gastwirtschaft zu nutzen, meinte der Kanzler.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober ergänzte: „Und wir werden in den nächsten Tagen, Landeshauptmann Wallner und ich haben das auch heute schon paktiert, die Details miteinander zu verankern, wie dieser erste Schritt in einer Pilotregion im Detail aussehen kann."

FPÖ sieht „Schein-Lockerungen"

Kritik kam von der Opposition. Pamela Rendi-Wagner von der SPÖ nannte die Lage „hochriskant und instabil“. Es handele sich um Öffnungen, die man aller Voraussicht nach nicht halten könne, so die Bundesparteivorsitzende. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl schrieb von „Schein-Lockerungen", die „über die massiven Zwangsmaßnahmen hinwegtäuschen sollen".

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