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Nach dem Erdbeben: Tausende schlafen in Notunterkünften

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Von Euronews mit AP, dpa
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Nach dem Erdbeben: Tausende schlafen in Notunterkünften
Copyright  AP Photo/Vaggelis Kousioras
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Nach dem starken Erdbeben im Norden Griechenlands haben Tausende Menschen aus Angst vor Nachbeben die Nacht in Notunterkünften oder sogar im Freien verbracht.

Das Epizentrum lag in zehn Metern Tiefe nahe der Kleinstadt Tyrnavos, in deren Umgebung zahlreiche Gebäude schwer beschädigt wurden.

Das Rote Kreuz und das Militär errichteten Zeltstädte. Anwohner Bratsidas Vassilis wirkte am späten Mittwochabend etwas orientierungslos, während er nach einer Schlafstätte für die Nacht suchte: "Die Häuser sind in einem sehr schlechten Zustand und wir wissen nicht, wohin wir gehen oder was wir tun sollen. In diesem Moment bringen uns die Busse in ein Hotel in Trikala, um dort zu übernachten. Zum Glück kam die Armee hierher, sie haben uns auch Wasser zum Trinken gebracht, aber jetzt müssen die Experten kommen und sich die Häuser ansehen, um zu klären, ob wir drinnen bleiben können, denn wenn nicht, was sollen wir dann tun?"

Der Erdstoß der Stärke sechs war auf dem gesamten griechischen Festland zu spüren, aber auch in Albanien, Nord-Mazedonien und Montenegro. Es kam zu mehreren schwächeren Nachbebeben.

Nach Behördenangaben gab es keine Todesopfer. Mehrere Menschen seien überwiegend leicht verletzt worden.

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu bot seinem griechischen Amtskollegen Nikos Dendias Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Krise an.