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Reisen in Coronazeiten: Tourismus erneut vor schwierigem Sommer

Von Euronews mit dpa
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Reisen in Coronazeiten: Tourismus erneut vor schwierigem Sommer
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In spanischen Urlaubsgebieten wächst die Sorge vor nach einem erneut schwachen Tourismus-Sommer. Denn im Land steigen schon wieder die Corona-Zahlen. Frankreich riet seinen Einwohnern bereits ab, ins Nachbarland zu reisen.

Tourismus-Gewerbe bedroht

In touristischen Regionen, wie der Altstadt-Teil von Barcelona, La Barceloneta, sind die Aussichten alles andere als gut. Surflehrer Alejandro Valcarel erklärt, dass man zu zu 100 Prozent davon betroffen sei. Die Surfschule lebe im August komplett vom internationalen Tourismus. Für Barbesitzerin Nieves Blanco würden wenig Touristen bedeuten, dass man dann schließen müsse. "Wenn der Tourismus sich nicht erholt, dann können wir im Endeffekt nicht weitermachen."

Deutschland will laut Medienberichten nun ganz Spanien zum Risikogebiet erklären. Urlauber sollen bei der Rückreise einen Test machen, um eine Quarantäne zu vermeiden.

In Spanien waren die Infektionszahlen in den letzten Wochen drastisch gestiegen. Bisher gelten aber erst 6 der 17 spanischen Regionen - darunter die Urlaubsgebiete Katalonien und Andalusien - sowie die Exklave Ceuta in Nordafrika als Risikogebiete. Die Balearen mit der beliebten Urlaubsinsel Mallorca sowie die Kanaren zählen noch nicht dazu.

Erleichterungen für Großbritannien

Doch Spanien ist nicht das einzige Land, das betroffen ist. Auch in Portugal ist ein Anstieg der Delta-Variante zu beobachten. Zum Wochenende muss ein negativer Test oder der Impfpass vorgelegt werden, wer beispielsweise ein Hotelzimmer bucht.

In Großbritannien sieht die Lage anders aus. Ab dem 19. Juli müssen vollständig Geimpfte , die ihre Immunisierung in Großbritannien erhalten haben, bei der Einreise nicht mehr in Quarantäne. So soll der Sommertourismus unterstützt werden. Deutsche Touristen hingegen müssen weiterhin nach Ankunft in Großbritannien für mindestens fünf Tage in Selbstisolation.