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Basel: Welthauptstadt des Wildwuchses auf dem Dach

Begrüntes Dach in Basel
Begrüntes Dach in Basel Copyright AFP (Videostandbild)
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Von euronews
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Der Bewuchs sorgt in der Sommerhitze für Abkühlung, erklärt der Stadtökologe Stephan Brenneisen. Die Dachbegrünung ist sogar im Gesetz verankert.

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Das Bau- und Verkehrsdepartment des Kantons Basel-Stadt nennt es „ein Mosaik aus kleineren und größeren Lebensräumen". Dieses soll bei der gezielten Begrünung von Dachflächen in Städten entstehen, die nicht zuletzt bei der derzeitigen Sommerhitze Vorteile bietet, erklärt Stephan Brenneisen, der an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften die Forschungsgruppe Stadtökologie leitet.

„Also was heute immer ein wichtigeres Thema wird, ist die Klimaanpassung, dass man sagt: Ich habe da einen Schwamm auf dem Dach, der Wasser speichert und der natürlich jetzt Feuchtigkeit abgibt und eigentlich kühlend wirkt auf das Gebäude, aber auch in die Stadt hinein“, sagt er.

Brenneisen befasst sich in einem laufenden Forschungsprojekt mit Orchideen, die zur Dachbegrünung eingesetzt werden. Platz für Pflanzen in der Stadt gebe es genug, meint der Wissenschaftler.

„Wir haben hier in Basel gemerkt, dass diese Flächen eigentlich nicht genutzt sind, konsequent. Und wir konnten aufzeigen, dass hier auch für die Natur wertvolle Flächen entstehen konnten“, erläutert Brenneisen. „Es ist seit etwa 20 Jahren auch im Baugesetz definiert: Wenn man ein Dach, ein Flachdach hat, muss man das begrünen. Und wenn die Zahl gefragt ist: Wir haben ungefähr jetzt, ich würde mal sagen etwa 4000 begrünte Dächer in Basel“, sagt er.

Als Ausgangspunkt gilt das Europäische Naturschutzjahr 1995. Heute ist Basel die Stadt mit der weltweit höchsten Dachbegrünungsquote.

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