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Sie wollten durch die Rhône zur Party schwimmen - zugedröhnt

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Von Euronews mit 20 Min, Swissinfo
Die Rhône bei Genf - ARCHIVBILD
Die Rhône bei Genf - ARCHIVBILD   -   Copyright  FABRICE COFFRINI/AFP or licensors
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In der Nähe von Genf haben eine junge Frau und ein junger Mann versucht, schwimmend den Fluss Rhône zu durchqueren, um zu einer Rave-Party zu gelangen. Allerdings war die Strömung der Rhône bei Chancy nach andauerndem Regen in der Schweiz sehr stark - und die beiden jungen Leute hatten laut Angaben der Rettungskräfte psychedelischen Drogen eingenommen.

Die Wassertemperatur lag bei etwas unter 17 Grad.

Am Sonntagmorgen um 7 Uhr 30 hatten andere Partygäste den Notruf abgesetzt, wie 20 Minutes berichtet. An der Rettungsaktion auf dem Fluss waren Feuerwehrleute aus der Schweiz und aus dem benachbarten Frankreich im Einsatz. Auch mit einem Hubschrauber wurde nach dem jungen Mann und der jungen Frau gesucht, die zwischen den Büschen am naturbelassenen Ufer nur schwer zu finden waren.

Als die beiden jungen Leute, die von der Strömung abgetrieben und getrennt worden waren, etwa eine Stunde nach dem Notruf entdeckt wurden, litten sie unter Unterkühlung.

Der junge Mann war sogar in einem lebensbedrohlichen Zustand. Beide wurden ins Uni-Krankenhaus HUG in Genf eingeliefert.

Nicolas Millot von der Feuerwehr Genf sprach von einer Rettung in einer Extrem-Situation.

Corona-Regeln gelockert

In der Schweiz liegt die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen derzeit bei etwa 35.

Bei Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (z.B. Treffen und Feste), die nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben stattfinden, ist die erlaubte Anzahl 50 Personen, wenn das Fest im Freien stattfindet.

Bei öffentlichen Veranstaltungen sind bis zu 1.000 Teilnehmende auch ohne Nachweis eines Covid-Zertifikats möglich - bei mehr Personen muss das Covid-Zertifikat überprüft werden.

Die Corona-Regeln waren Ende Juni gelockert worden.

In den vergangenen Tagen war die Rhône auch in Lyon über die Ufer getreten.