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Kasachstan: Greift jetzt Russland ein?

In Almaty standen sich Polizeikräfte und Demonstrierende gegenüber
In Almaty standen sich Polizeikräfte und Demonstrierende gegenüber Copyright Vladimir Tretyakov/ The Associated Press
Copyright Vladimir Tretyakov/ The Associated Press
Von euronews
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Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat wegen anhaltender Unruhen das Militärbündnis OVKS um Hilfe gebeten. In dem ist u.a. Russland Mitglied.

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Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat wegen anhaltender Unruhen das Militärbündnis OVKS um Hilfe gebeten. Mitglieder des Bündnisses sind mehrere frühere Sowjetrepubliken, darunter Russland. Er habe sich zu diesem Schritt entschlossen, damit Kasachstan geholfen werde, die terroristische Gefahr zu besiegen, wie Tokajew sagte.

Der kasachische Präsident hat angesichts der Lage den Vorsitz im nationalen Sicherheitsrat übernommen, den zuvor sein Vorgänger, der Langzeitpräsident Nursultan Nasarbajew, innehatte.

Tokajew: „Werde bald neue Vorschläge für den politischen Übergang in Kasachsten vorlegen"

„Ich werde bald neue Vorschläge für den politischen Übergang in Kasachsten vorlegen. Ich stehe für tragfähige Reformen. Ich möchte besonders den Polizei- und Militärkräften danken. Sie waren den Kugeln der militanten Gruppierungen ausgesetzt und haben leider Verluste erlitten“, sagte der Präsident.

Tokajew gab an, es habe Tote und Verletzte gegeben. Steigende Treibstoffpreise hatten Proteste ausgelöst, in Almaty drangen Menschen während einer Demonstration in das Rathaus ein und versuchten, den Amtssitz des Präsidenten zu stürmen.

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