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Ungeimpfte: „Es gibt eine Parallelgesellschaft. Sie ist schon da.“

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Von euronews
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Impfgegnerprotest in Wien
Impfgegnerprotest in Wien   -   Copyright  ORF

Impfgegner finden sich überall, auch in Österreich. Der Druck auf diese Minderheit wächst, Österreich hat die generelle Impfpflicht beschlossen, die Einführung kommt, das Parlament hat zugestimmt, die Bevölkerung steht dahinter. 

 Aus dem Stand hat die Impfgegnerpartei Menschen-Freiheit-Grundrechte drei Abgeordnete in den Salzburger Landtag schicken können, die Partei hat 23.000 Mitglieder.

Wenn es einen triftigen Grund gäbe, wie bei den Pocken, die eine Sterblichkeitsrate von 20 bis 30 % haben, könnten wir über eine Pflichtimpfung sprechen, die allen zugute käme, aber bei Covid-19 sehe ich keinen Grund dafür.
Dagmar Häusler
MFG Abgeordnete in Salzburg

2G bedeutet viele Einschränkungen für Ungeimpfte, sei es beim Friseurbesuch, im Restaurant, Kino oder Sport. Auch für Katharina Teufel-Lieli geht die Regierung mit der Impfpflicht zu weit. Durch diesen Druck entstehe ein Parallelgesellschaft, man finde sich, man organisiere sich.

Es gibt eigentlich schon eine Parallelgesellschaft. Sie ist schon da, sie ist im Aufbau. Es gibt schon alles...
Katharina Teufel-Lieli
Impfgegnerin

Die Protestpartei, die ihre Wurzeln in der Querdenkebewegung hat, fordert ein sofortiges Ende aller Coronaschutzmaßnahmen, der Maskenpflicht oder von Lockdowns. Nach dem Impfpflichtgesetz müssen Ungeimpfte mit Geldbußen von bis zu 3.600 Euro rechnen. Die Impfgegner se hen darin einen Akt des "Totalitarismus", der Menschen stigmatisiere.

Das Impfgesetz sollte bald für verfassungswidrig erklärt werden. Sollte der österreichische Verfassungsgerichtshof diese Ansicht nicht teilen, werden wir auch vor dem Europäischen Gerichtshof klagen.
Michael Brunner
Rechtsanwalt und MFG-Mitglied

Die österreichische Regierung will die derzeitige Impfquote von 72 Prozent erhöhen, als ein Anreiz startet eine Lotterie nur für Geimpfte, bei der es 500-Euro-Gutscheine zu gewinnen gibt. Beschränkungen für Ungeimpfte aber würden trotzdem gelockert, solange die Krankenhauskapazitäten dies zulassen.