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Erneut Brandkatastrophe in türkischem Gefängnis - Angehörige der Inhaftierten fordern Aufklärung

Erneut Brandkatastrophe in türkischem Gefängnis - Angehörige der Inhaftierten fordern Aufklärung
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Von Andrea Büring mit ap
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Brände in türkischen Gefängnissen sind keine Seltenheit. Häufig legen die Insassen die Feuer selbst, um gegen die Haftbedingungen zu protestieren. Welche Ursache der Brand in Istanbul hat, blieb zunächst unklar.

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Nach dem Feuer in einem Gefängnis in Istanbul werden mehrere Menschen wegen Rauchvergiftung im Krankenhaus behandelt. Bei ihnen handelt es sich um zwanzig Gefangene und eine Gefängniswache. Niemand befinde sich in kritischem Zustand, teilte der Justizminister Bekir Bozdag auf Twitter mit. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht. 

Sieben Löschzüge waren im Einsatz. Die Gefangenen wurden in andere Gefängnisse verlegt. Sicherheitskräfte überwachten die Löscharbeiten und hielten Angehörige vom Eingang fern. Diese beschwerten sich über mangelnde Informationen über den Gesundheitszustand der Inhaftierten.

Im Gefängnis Umraniye sind 1.000 Gefangene untergrebracht. Was den Brand in der Haftanstalt ausgelöst hatte, blieb zunächst unklar. In Vergangenheit hatten Insassen in der Türkei wiederholt Matratzen angezündet, um gegen ihre Haftbedingungen zu protestieren.

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