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Oligarchen bringen ihre Superyachten in Sicherheit

Beschlagnahmte "Amore Vero"
Beschlagnahmte "Amore Vero" Copyright AFP
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Von euronews
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Russische Oligarchen bringen ihre Yachten vor Beschlagnahme in den indischen Ozean in Sicherheit. In Hamburg sollen allein drei Superyachten an die Kette gelegt werden.

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Sanktionen sollen Russland, sollen Wladimir Putin, sollen seinen engsten Zirkel treffen. Zur Zielgruppe gehören putintreue Oligarchen, die superreichen Stützen des Systems mit ihren Bankkonten, Häusern, Flugzeugen und Jachten in aller Welt. Ihre Besitztümer sollen eingefroren oder beschlagnahmt werden.

Frankreich hat gerade die Superyacht "Amore Vero" an die Kette gelegt. Sie gehört einem Unternehmen, das mit Igor Setschinverbunden ist, dem Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft und engen Vertrauten des russischen Präsidenten.

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Viele Luxusschiffe in russischem Besitz laufen gerade Richtung Malediven im indischen Ozean. Hier liegen mindestens fünf Superyachten russischer Milliardäre, unter anderem die "Clio" von Oleg Deripaska, dem Gründer des Aluminiumriesen Rusal. Das Inselparadies hat kein Auslieferungsabkommen mit den USA, europäische Sanktionen dürften hier schwer durchzusetzen sein.

Allein in Hamburg liegen drei große Luxusjachten russischer Milliardäre zu Überholungsarbeiten. Eine von ihnen gehört Alischer Usmanow, einem engen Vertrauten Putins. Er wurde bereits mit Sanktionen unter anderem von der EU und den USA belegt. Die "Dilbar" ist mit 156 Metern eine der größten Motorjachten der Welt. Ihr Preis: rund 800 Millionen Euro. Außerdem liegt noch die "Luna" in den Hamburger Docks. Ihr Wert: rund 450 Millionen Euro, Besitzer ist der Gas-Milliardär Farkhad Akmedow. Insgesamt drei Schiffen droht die Beschlagnahme durch deutsche Behörden.

Ein Schiff allerdings hat rechtzeitig die Anker gelichtet, obwohl die Reparaturarbeiten noch nicht abgeschlossen waren: Die Yacht "Graceful“ wird Wladimir Putin persönlich zugeschrieben. Das 80-Meter-Schiff verliess Hamburg rechtzeitig vor der Invasion und liegt jetzt sicher im russischen Kaliningrad.

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