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Biden lobt Reporter-Mut in Kriegszeiten

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Von su  mit dpa
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©   -   Copyright  Patrick Semansky/The Associated Press

Als erster US-Präsident seit sechs Jahren ist Joe Biden zum traditionellen Galadinner des Washingtoner Pressekorps gekommen - um die Rolle der Medien in Kriegszeiten zu würdigen. Zuvor waren vor vor mehr als 2.600 Gästen in einem Hotel in Washington neun Kriegs-Reporter geehrt worden, die in der Ukraine ums Leben gekommen sind.

Joe Biden, US- Präsident: 

„Eines ist klar, und das meine ich aus tiefstem Herzen, dass Sie, die freie Presse, wichtiger sind als je zuvor in den vergangenen hundert Jahren. Ich meine das ernst. Ich habe immer geglaubt, dass guter Journalismus uns selbst einen Spiegel vorhält, um über das Gute, das Schlechte und die Wahrheit nachzudenken. Heute Abend möchte ich Preisträgern und Stipendiaten gratulieren, die diese heilige Tradition fortführen. Wir alle haben den Mut der ukrainischen Bevölkerung zu sehen bekommen, weil amerikanische Reporter hier im Saal und Ihre Kollegen rund um den Globus vor Ort ihr Leben in die Waagschale werfen.“ 

Und, gleiche Botschaft etwas weniger ernst – als er nach seiner Rede das Mikrofon an den Comedian Trevor Noah abgab: «Trevor, das ist die wirklich gute Nachricht - jetzt können Sie den Präsidenten der Vereinigten Staaten durch den Kakao ziehen und anders als in Moskau kommen Sie nicht hinter Gitter».

Donald Trump, der Medien stets als «Feinde des Volkes» verunglimpfte, war nach seinem Amtsantritt 2017 dem Gala-Event als erster US-Präsident seit 36 Jahren ferngeblieben. Auch in den Folgejahren
2018 und 2019 nahm Trump nicht teil. 2020 und 2021 war die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie
ausgefallen. Mit Bidens Worten: „wir hatten eine schreckliche Plage, gefolgt von zwei Jahren Covid».

su mit dpa