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Von der Leyen: „Russland trägt durch den Krieg die Verantwortung für die Nahrungsmittelkrise“

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im euronews-Gespräch
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im euronews-Gespräch Copyright euronews
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Die Präsidentin der Europäischen Kommission äußerte sich in Davos am euronews-Mikrofon. Sie sprach unter anderem über die Themen Energie, Erdölembargo und Nahrungsmittelengpässe.

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In den kommenden Tagen, darauf setzt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, soll eine Einigung erzielt werden: Die Staaten der Europäischen Union ringen um die Einzelheiten eines Embargos, um künftig auf russisches Erdöl zu verzichten. Doch um den Wegfall der russischen Energieträger abzufedern, muss viel Geld eingesetzt werden.

„Wir müssen jetzt schneller werden"

„Es ist ein Investitionspaket von 300 Milliarden. 95 Prozent fließen in das Thema Erneuerbares. So paradox es sein mag: Dieser Krieg, Russlands Verhalten und unser Wille, uns von fossilen Brennstoffen aus Russland freizumachen, schiebt den europäischen ‚Green Deal' an. Es ist gut, dass das Paket ‚Fit für 55' vorliegt. Aber wir müssen jetzt schneller werden, deshalb gibt es so große Investitionen in erneuerbare Energien“, sagte von der Leyen am euronews-Mikrofon.

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Nahrungsmittelengpässe: Knackpunkt Schwarzes Meer

Dass der Krieg in der Ukraine in manchen Ländern Lücken in die Nahrungsmittelversorgung geschlagen hat, liege im russischen Verantwortungsbereich, so von der Leyen.

„Keine Möglichkeit sollte ungenutzt bleiben, um ein Gespräch mit Russland darüber zu führen, das Schwarze Meer zu entsperren. Es kann nicht sein. Russland trägt durch den Krieg bereits die Verantwortung für die Nahrungsmittelkrise. Aber jetzt riegelt Russland bewusst das Schwarze Meer ab. Das ist für den Hunger von Millionen von Menschen verantwortlich“, sagte die EU-Kommissionspräsidentin gegenüber euronews.

Um Getreide und andere ukrainische Erzeugnisse auszuführen und zu verschiffen, wird derzeit auch über andere Handelswege gesprochen: Unter anderem über Belarus nach Litauen, doch dafür braucht es eine Einigung mit Minsk.

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