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Deutlicher als Orban: Ungarns Präsidentin Katalin Novák verurteilt russische Aggression

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Von Euronews
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Ungarns Präsidentin schickte eine Videobotschaft zum Ukraine-Konzert in Berlin
Ungarns Präsidentin schickte eine Videobotschaft zum Ukraine-Konzert in Berlin   -   Copyright  EURONEWS/Katalin Novák

Rund 15.000 Zuschauer:innen verfolgten am Sonntagabend am Brandenburger Tor den Spendenmarathon "Save Ukraine - #StopWar".

Die Solidaritätsveranstaltung fand zeitgleich in Berlin und Kiew statt - und wurde in viele Staaten übertragen. Dabei kamen auch zahlreiche Prominente und Politiker zu Wort.

Wie Ungarns Präsidentin Katalin Novák - gekleidet in den ukrainischen Nationalfarben, mit einem blauen Kleid und gelben Ohrringen.

Sie sagte in ihrer Videobotschaft: "Ungarn verurteile eindeutig die russische Aggression und die bewaffnete Invasion in der Ukraine. Wir fordern die Untersuchung aller Kriegsverbrechen und plädieren für eine angemessene Bestrafung derjenigen, die diese barbarischen Akte gegen die Menschheit begangen haben."

Novák benutzte damit deutlichere Worte als der ungarische Regierungschef. Allerdings stellte sie das Video erst nach dem Konzert am Montagmorgen auf ihre Facebook-Seite.

Viktor Orban steht wegen seiner Nähe zum Kremlchef in der Kritik und blockiert zudem ein geplantes Sanktionspaket der EU gegen Russland samt Ölembargo.

Bei dem Benefizkonzert meldeten sich unter anderem auch der ukrainische Präsident Selenskyi, Boris Johnson, Emmanuel Macron und Olaf Scholz zu Wort. Zu den Live-Acts gehört der diesjährige ESC-Sieger, die ukrainische Kalush Orchestra Band. Kurz vor dem Auftritt teilten die Musiker am Sonntag mit, dass sie ihre Siegertrophäe des Wettbewerbs zugunsten der Armee ihres Heimatlandes versteigert haben.

Die Einnahmen der Spendenshow in Berlin hingegen seien für Krankenhäuser in zwölf ukrainischen Regionen gedacht, die während des russischen Angriffskrieges Verletzte behandeln, teilte die Botschaft des Landes in Deutschland mit. Mit dem Geld könnten sie medizinische Ausrüstung wie Röntgengeräte anschaffen.

Das "Save Ukraine - #StopWar"-Konzert gibt es hier: