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Annäherung im französischen Raffinerie-Streik? Konzernvertreter treffen Gewerkschaft

Mitarbeiter im Ausstand
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Von euronews
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Der Konflikt schwelt bereits seit dem 27. September. Die Angestellten verschiedener Öl-Konzerne fordern mehr Lohn. Der Ausstand hat bereits zu Treibstoffengpässen geführt. Nun sollte es zu einem ersten Treffen der Parteien kommen

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Nach Beginn eines Streiks in französischen Raffinerien wird der ebenfalls betroffene Konzern TotalEnergies zum ersten Mal seit Beginn des Konflikts Vertreter der Gewerkschaft CGT empfangen. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. 

Die Belegschaften der betroffenen Standorte hatten ihren Streik am Morgen fortgesetzt, so auch in Port-Jérôme in der Normandie, wo der Konzern Esso-ExxonMobil eine Raffinerie betreibt.

Gewerkschaft: "Infragestelltung des Streiksrechts"

Zuvor hatte Ministerpräsidentin Élisabeth Borne gedroht, die Depots des Ölkonzerns zu beschlagnahmen. Die Regierung zeigte sich zuletzt unnachgiebig und ordnete Zwangsverpflichtung von in Port-Jérôme an. 

"Sie müssen wissen, dass wir dagegen ankämpfen werden, denn es handelt sich eindeutig um eine Infragestellung des Streikrechts. Was wir damit sagen wollen, ist, dass wir uns leider nicht mehr in einem Staat des Rechts und der Freiheit befinden. Wir sind einem Frontalangriff auf unser Streikrecht ausgesetzt, aber das werden wir nicht zulassen", so Christophe Aubert, Verteter der Gewerkschaft CGT vor Ort. 

Für den Abend hat die CGT eine erneute Abstimmung angekündigt. Der Streik werde aller voraussicht nach weitergeführt, da zuletzt kein Angebot von TotalEnergies vorgelegen habe. 

Konflikt seit Ende September

Auch an den Standorten von TotalEnergies wurde der Streik laut Gewerkschaft fortgesetzt. Deren Mitglieder hätten am Vortag für eine Fortsetzung des Ausstandes gestimmt, so in Dunkirk, La Méde im Süden, Dognes im Loire-Tal und Feyzin bei Lyon.

Der Konflikt schwelt seit dem 27. September und hat bereits zu Treibstoffengpässen an französischen Tankstellen geführt. Die Angestellten fordern eine Lohnerhöhung um zehn Prozent. Die Regierung behauptet, ein Großteil der Belegschaften sei gegen den Streik.

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