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Die Welt erstickt am Plastikmüll: Fortschritte beim globalen Plastik-Vertrag

Tonnen an Plastikmüll belasten unsere Erde, lösen lässt sich das Problem nur, wenn gar nicht erst so viel entsteht.
Tonnen an Plastikmüll belasten unsere Erde, lösen lässt sich das Problem nur, wenn gar nicht erst so viel entsteht. Copyright FRED DUFOUR/AFP or licensors
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Von euronews
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Die weltweite Umweltverschmutzung durch Plastik ist eine "Zeitbombe", daran erinnerte Frankreichs Präsident bei der UN-Plastikkonferenz in Paris. Bis 2024 soll ein verbindliches Abkommen verabschiedet werden, dem Entwurf sind wir jetzt einen Schritt näher.

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Die Ökosysteme unserer Erde ersticken an Unmengen von Plastikmüll: In der zweiten Verhandlungsrunde des UN-Plastikabkommens in Paris einigten sich Delegierte aus 175 Staaten darauf, bis zur nächsten Konferenz in Kenia einen rechtsverbindlichen Entwurf für ein Abkommen vorzulegen.

Ziel ist es u.a. weniger Plastik zu produzieren und Wegwerfplastik zu verbieten.

Christophe Béchu, Frankreichs Minister für ökologische Umstellung, betonte: "Auch nach Paris müssen die Diskussionen und internationalen Verhandlungen bis zum Treffen in Kenia ununterbrochen fortgesetzt werden, damit wir den Druck in den Verhandlungen aufrechterhalten können, um dieses Ziel bis 2024 zu erreichen."

Béchu dankte den TeilnehmerInnen, es sei wichtig zu handeln und im Kampf gegen den Plastikmüll Fortschritte zu erzielen.

Nach UN-Angaben nimmt die Kunststoffverschmutzung rapide zu. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sich demnach die Menge an Kunststoffabfällen in den Meeren und anderen Gewässern von jährlich etwa 9 bis 14 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf voraussichtlich 23 bis 37 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2040 mehr als verdoppeln.

Zwei Drittel der produzierten Menge von zuletzt 460 Millionen Tonnen Plastikprodukten wird nach einmaligem oder wenig Gebrauch weggeworfen. Nur zehn Prozent werden recycelt. Um das Problem in den Griff zu bekommen, dürfte Plastikmüll also gar nicht erst entstehen bzw. nur wenn es keine andere Lösung gibt.

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