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"Offenes Gespräch" mit Orban: Selenskyj macht Werbung für EU-Beitritt der Ukraine

Wolodymyr Selenskyj gratuliert dem neu gewählten argentinischen Staatschefs Javier Milei
Wolodymyr Selenskyj gratuliert dem neu gewählten argentinischen Staatschefs Javier Milei Copyright Gustavo Garello/AP Photo
Copyright Gustavo Garello/AP Photo
Von Euronews mit dpa
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Für die Länder Südamerikas ist der Krieg in der Ukraine weit entfernt. Doch deren Präsident Selenskyj bemüht sich bei einem Besuch in Buenos Aires, sie mit ins Boot zu holen.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Buenos Aires an der Amtseinführung des argentinischen Staatschefs Javier Milei teilgenommen. Dabei kam er nicht nur mit dem neu gewählten Präsidenten zusammen, sondern traf sich auch zu Gesprächen mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban.

Selenskyj sagte in seiner allabendlichen Videoansprache, dass er, hinsichtlich des von der Ukraine angestrebten EU-Beitritts so "offen wie möglich" mit Orban über die europäischen Angelegenheiten der Ukraine gesprochen habe. In ukrainischen Medien war die Rede von einem "emotionalen Gespräch". Orban hatte zuletzt gedroht, Kiews Hoffnungen auf einen baldigen Beginn von Aufnahmegesprächen mit der Europäischen Union zu blockieren.

Selenskyj war während seines Arbeitsbesuchs in Buenos Aires mit mehreren südamerikanischen Staatschefs zusammengekommen und lotete die Möglichkeiten zu einem Ukraine-Lateinamerika-Gipfeltreffen aus. Am Dienstag wird Selenskyj von US-Präsident Joe Biden in Washington erwartet.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew protestierten unterdessen Angehörige ukrainischer Kriegsgefangener für die Freilassung von in Russland festgehaltenen Soldaten.

Dies sei aus vielen Gründen wichtig, sagt Valeria Subotina, Mitglied der Brigade Asow. Einer davon bestehe darin, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf dieses Problem zu lenken. "Denn ihr könnte es gelingen, Einfluss auf Russland zu nehmen, um unsere Soldaten freizulassen."

Die Lage an den diversen Frontabschnitten in der Ukraine bleibt derweil aus Sicht Kiews weiterhin schwierig. Nach Angaben des Militärs würden vor allem im Osten des Landes immer neue Angriffe russischer Einheiten registriert. Von russischer Seite hieß es, eigene Truppen seien mittlerweile in die Region um Klischtschijiwka bei Bachmut vorgedrungen.

Am späten Sonntagabend starteten russische Militärs erneut eine Welle von sogenannten Kamikaze-Drohnen in Richtung Ukraine. Im Süden und in der Zentralukraine wurde Luftalarm ausgelöst. Aus der Region um die südukrainische Hafenstadt Odessa gab es Berichte über Explosionen, da dort vermutlich die Flugabwehr in Aktion getreten war.

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