Gaza: fünf Menschen von Hilfspaketen aus der Luft erschlagen

Hilfspakete aus der Luft haben fünf Menschen erschlagen.
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Von Johanna Urbancik mit AP
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Beim Abwurf von Hilfsgütern für die Bewohner des Gazastreifens wurden fünf Menschen getötet. Unterdessen hat die EU angekündigt, ein Hilfsschiff in den Gazastreifen zu schicken.

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Im Gazastreifen starben fünf Menschen und mehrere wurden verletzt, als Hilfspakete aus der Luft auf die wartende Menschenmenge fielen. Behörden berichteten, dass die Fallschirme sich nicht geöffnet haben. Videos auf den sozialen Netzwerken zeigen, wie einige der Pakete beinahe unkontrolliert zu Boden fallen. Mehrere Menschen seien laut Medienberichten dabei verletzt worden.

UNO: Hilfe über den Landweg kann nicht ersetzt werden

Die UNO drängt weiterhin darauf, Lieferungen auf dem Landweg zu sichern, da Abwürfe aus der Luft oder ein vorgeschlagener maritimer Hilfskorridor die in Lastwagen transportierte Hilfe nicht ersetzen können

Erneuter israelischer Angriff tötet mindestens neun Menschen

Bei einem weiteren Angriff in Deir al-Balah im Gazastreifen wurden mindestens neun Menschen getötet und zahlreiche weitere verwundet, wie Krankenhausmitarbeiter angaben.

Die israelischen Streitkräfte erklärten, ihre Truppen hätten Gebiete getroffen, die von der Hamas genutzt würden, nachdem Raketen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden seien.

EU schickt Hilfsschiff in den Gazastreifen

Nachdem US-Präsident Joe Biden vor kurzem angekündigt hat, dass die USA einen temporären Hafen am Gazastreifen einrichten werden, hat nun auch die EU ein Hilfsschiff angekündigt. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte dies bei einer Pressekonferenz in Zypern an.

Die Hilfsorganisation Open Arms soll heute eine Testfahrt durchführen. Nach Angaben von von der Leyen könnte der maritime Korridor zwischen Zypern und dem Gazastreifen schon am Sonntag eröffnet werden.

Die EU koordiniert die Einrichtung dieses Korridors unter anderen in Zusammenarbeit mit den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten, um umfangreiche Mengen an Hilfsgütern in den Gazastreifen zu bringen.

Israel begrüßte den Seekorridor, wies jedoch darauf hin, dass Sicherheitskontrollen erforderlich seien.

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