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Izchak Herzog zu Besuch in Berlin, 06.09.2022

Holocaust-Gedenken: Israels Präsident Izchak Herzog besucht Berlin

Der israelische Staatspräsident Izchak Herzog und seine Frau haben an diesem Dienstag das Holocaust-Mahnmal in Berlin besucht. Herzog wurde von seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau in Empfang genommen. 

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist den sechs Millionen europäischen Juden gewidmet, die während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Danach schloss sich ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen an.

In Bergen-Belsen legten die beiden Staatschefs Kränze nieder und sprachen mit Jugendlichen und Überlebenden. "Die Shoah ist ein schmerzvoller Teil deutscher Geschichte, der zu uns gehört, den wir nicht leugnen dürfen und den wir niemals vergessen dürfen. Was sich nicht wiederholen soll, das darf nicht vergessen werden", betonte Steinmeier. Die Freundschaft Deutschlands und Israels sei ein großes Geschenk. "Die Vergangenheit verpflichtet uns, und die Zukunft wollen wir gemeinsam gestalten."

Israels Präsident ist derzeit auf Staatsbesuch in Deutschland. Am Montag war er zunächst nach München gereist, wo er an der Gedenkfeier zum 50. Jahrestag der Ermordung von elf israelischen Sportlern durch militante Palästinenser bei den Olympischen Spielen 1972 teilnahm.