Demonsrationen gegen Übergangspräsidentin Boluarte in Peru

Bunt und lautstark: Großdemo gegen Perus Übergangspräsidentin Boluarte

Tausende Demonstranten werden diese Woche durch die peruanische Hauptstadt Lima marschieren und weiterhin den Rücktritt der Übergangspräsidentin Dina Boluarte fordern. Bereits am Dienstag sind viele aus den umliegenden ländlichen Gebieten nach Lima gekommen - trotz des Ausnahmezustandes, das dort verhängt wurde. Eine Großdemonstration wurde für diese Woche angekündigt. Demonstranten aus allen Regionen von Peru werden in Lima zusammenkommen. Wie viele es werden, ist offen.

Tausende Demonstranten werden diese Woche durch die peruanische Hauptstadt Lima marschieren und weiterhin den Rücktritt der Übergangspräsidentin Dina Boluarte fordern. Bereits am Dienstag sind viele aus den umliegenden ländlichen Gebieten nach Lima gekommen - trotz des Ausnahmezustandes, das dort verhängt wurde. Eine Großdemonstration wurde für diese Woche angekündigt. Demonstranten aus allen Regionen von Peru werden in Lima zusammenkommen. Wie viele es werden, ist offen.

Die peruanische Regierung hatte am Sonntag in der Hauptstadt Lima und unter anderem für die Gebiete um die Städte Cusco, Puno und Callao einen Ausnahmezustand erklärt. Das Auswärtige Amt riet von nicht notwendigen Reisen nach Peru und dringend von Reisen in die Regionen Cusco, Arequipa, Puno, Puerto Maldonado und Apurímac ab.

Vor allem im Süden Perus hatten sich zuletzt Anhänger des Ex-Präsidenten Perdro Castillo immer wieder schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Dabei kamen mindestens 45 Menschen ums Leben. Die Demonstranten fordern den Rücktritt der Präsidentin Dina Boluarte, die Auflösung des Kongresses und die Freilassung von Castillo. Im Dezember waren Tausende wegen Blockaden und Protesten gestrandete Touristen aus Cusco weggebracht worden.

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