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Italien: Regierungschef Conte verhandelt mit potenziellen Koalitionspartnern

Italien: Regierungschef Conte verhandelt mit potenziellen Koalitionspartnern
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REUTERS/Ciro de Luca
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Es wird keine leichte Aufgabe für Giuseppe Conte: Er muss eine regierungsfähige Koalition auf die Beine stellen, zwischen zwei Partnern, die außer ihrer Ablehnung der rechten Lega nicht viel gemeinsam haben.

Doch sie ist die letzte Möglichkeit für Italien einen Weg aus der Regierungskrise zu finden, ohne dass die Italiener erneut an die Urnen gehen müssen. Und: Das angestrebte Bündnis von Demokratischer Partei und Fünf-Sterne-Bewegung ist schließlich nicht ungewöhnlicher als das bisherige.

"Ich bin etwas perplex über die Koalition mit den Sozialdemokraten, aber ehrlich gesagt, sehe ich keine andere Alternative. Ich hoffe, es wird funktionieren", sagt diese Italienerin und dieser Passant fügt hinzu: "Ich war im Urlaub und habe das nicht so verfolgt, aber ich fände es gut, wenn sie eine Regierung bilden könnten."

Noch-Innenminister Matteo Salvini, der die Koalition mit den 5-Sternen aufgekündigt hatte, wittert seine Chance in Neuwahlen. Seiner rechten Lega werden Rekordgewinne vorhergesagt:

"Wäre es nicht besser, zu wählen? Wir liegen noch voll im Zeitplan, Präsident Mattarella, sie liegen noch in der Zeit, denen Macht zu geben, die sie ohnehin in den Händen halten: Den Italienern. Die Macht gehört dem Volk."

Salvini wird nicht anwesend sein bei den Treffen, die der amtierende Ministerpräsident Conte mit den größten Parteien angesetzt hat. Conte wird an diesem Freitag mit dem Chef der Sozialdemokraten Nicola Zingaretti und dem 5-Sterne Chef Luigi di Maio sprechen. Bis zur Bildung eines neuen Kabinetts, das das Vertrauen beider Parlamentskammern braucht, wird es noch ein steiniger Weg sein.