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Rauchverbot in Österreichs Gastronomie gilt ab dem 1. November

Rauchverbot in Österreichs Gastronomie gilt ab dem 1. November
Copyright Unsplash / Andres Siimon
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Von Euronews mit dpa
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Nach langem Hin und Her tritt das 2015 beschlossene Rauchverbot in Österreich in Kraft. Die FPÖ hatte den Beschluss blockiert.

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Ab dem 1. November gilt in Österreichs Gastronomie. Nach jahrelangen Debatten wird das Parlament nun einen Beschluss umsetzen, gegen den sich nur die rechte FPÖ gestellt hatte.

Betroffen sind Lokale und alle öffentlichen Orte, an denen Speisen und Getränke angeboten werden – etwa auch Feuerwehrfeste, Festzelte, Kinos und Theater. Ausgenommen sind Biergärten. Hotels können in Nebenräumen Raucherareale einrichten, in denen allerdings weder gegessen noch getrunken werden darf. Das Verbot gilt auch für Shishas und E-Zigaretten.

Raucher, die gegen das Verbot verstoßen, müssen mit Strafen bis zu 1.000 Euro rechnen. Die Strafen für Wirte liegen bei 2.000 Euro, im Wiederholungsfall sogar bei 10.000 Euro.

Viele Raucher unter den Österreichern

Schon 2015 hatte die damalige SPÖ-ÖVP-Regierung ein Verbot ab 2018 beschlossen. Seit Ende 2017 regierte jedoch eine ÖVP-FPÖ-Koalition, die ein Inkrafttreten des Verbots verhinderte. Nachdem dieses Bündnis im Mai aufgelöst wurde, wurde die alte Verbotsregel doch noch umgesetzt.

In der Alpenrepublik greifen im europaweiten Vergleich besonders viele Frauen und Jugendliche zum Tabak. Die Ärztekammer und die Krebshilfe hatten bei einem Volksbegehren mehr als 880.000 Unterschriften für ein Rauchverbot gesammelt. Zuletzt galt die Regelung, dass Gäste in abgetrennten Räumen rauchen dürfen.

Mit dem Verbot stehen nach Erkenntnissen der Wirtschaftskammer Shisha-Bars und viele Lokale vor allem in Wien vor dem Aus. Betroffen sind nach Angaben aus der Branche rund 500 solcher Betriebe mit einigen Tausend Mitarbeitern.

Auch die österreichischen Bahnhöfe sollen bis Frühjahr 2020 komplett zur rauchfreien Zone werden. Bis dahin würden die letzten Raucherbereiche auf den Bahnsteigen und vor den Gebäuden verschwinden, teilte eine Sprecherin der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit.

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