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So können Sie sich in Corona-Zeiten freiwillig engagieren

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Agentur vermittelt Projekte

Gegen die Corona-Pandemie können alle Menschen etwas unternehmen. Das sagt die Freiwilligenagentur GoVolunteer aus Berlin und hat dafür eine eigene Website eingerichtet.

Auf helfen-gegen-corona.de können sich Interessierte darüber erkundigen, was sie konkret tun können.

GoVolunteer-Gründer Malte Bedürftig erklärt: "Der Gedanke, warum wir das gestartet haben, war, dass wir gesehen haben, unglaublich viele Leute wollen helfen, wollen was machen, weil das Bewusstsein da ist, diese Krise betrifft alle, und alle wollen einen Teil dazu beitragen, aus dieser Situation wieder herauszukommen."

Die Hilfsbereitschaft sei vergleichbar mit jener in der Flüchtlingskrise 2015, unter deren Eindruck GoVolunteer seinerzeit entstand, so Bedürftig.

Große Hilfsbereitschaft

Dass viele helfen wollen, zeigt sich zum Beispiel an den laut den Machern hohen Zugriffszahlen auf die neue Website, aber auch an Dingen wie den sogenannten Spendenzäunen, die es in vielen deutschen Städten gibt. Hier bringen Menschen zum Beispiel Lebensmittel für Obdachlose an. Allerdings sind die Zäune nicht unumstritten, da sie gegen Hygieneauflagen verstoßen und die Verpackungen oft Müll verursachen.

Seriös und zuverlässig dagegen, so versprechen es die Freiwilligenhelfer, sind die Corona-Projekte, die über GoVolunteer vermittelt werden. So kann man etwa für ältere Nachbarn einkaufen gehen, man kann Essen an Bedürftige liefern lassen oder Schülern per Videochat beim Lernen helfen. Das ganze ist nicht auf Berlin beschränkt.

Auch andere Seiten vermitteln Helfer

Das Projekt ist nicht das einzige seiner Art in Deutschland. Auch unter wirgegencorona.com etwa kann man sich freiwillig engagieren. Und das deutsche Gesundheitsministerium vermittelt unter zusammengegencorona.de ebenfalls Helfer.

In Deutschland gibt es laut dem RKI derzeit mehr als 145.000 Coronafälle, mehr als 4800 Menschen sind bislang an der Krankheit Covid-19 gestorben.