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Tag der Erde feiert 50-jähriges Jubiliäum - Earth Day Network fordert Schutz der Umwelt

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Tag der Erde feiert 50-jähriges Jubiliäum - Earth Day Network fordert Schutz der Umwelt
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Heute vor 50 Jahren haben sich in den Vereinigten Staaten Studenten verschiedener Universitäten zusammengeschlossen, um einen stärkeren Schutz der Umwelt zu fordern. Es war der erste "Tag der Erde", mittlerweile erreicht das "Earth Day Network" über einer Milliarde Menschen in 190 Ländern.

50 Jahre mögen vergangen sein, das Ziel bleibt weiterhin, so viele Menschen wie möglich über die Notwendigkeit des Schutzes unseres Planeten aufzuklären. Dazu Kathleen Rogers, Präsidentin des Earth Day Networks:

"Es gibt kein Land auf der Erde, das es richtig macht. Wir lehren ein wenig über Wissenschaft, oder Feuchtgebiete oder Luftqualität. Wir lehren fast nie bürgerliches Engagement. So ist die sehr grundlegende Frage der Bildung von zentraler Bedeutung für das, was das Earth Day Network tut. Wir wollen, dass die Kinder etwas über die Umwelt lernen und über die Möglichkeiten, etwas zu unternehmen".

Aufgrund der Beschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie ist die diesjährige Veranstaltung vor allem durch Online-Aktivitäten mit digitalen Botschaften geprägt. Papst Franziskus, Al Gore und Andrea Bocelli werben neben anderen für den Schutz der Umwelt. Aber es sind die Unterstützer an der Basis, die für den Erfolg entscheidend sind.

"Viele von uns machen sich Sorgen um ihre Gehaltsschecks und ihre Rente. In Indien macht man sich Sorgen darüber, wo man Essen und sauberes Wasser bekommt. Aber es ist großartig, alle für einen Moment der Besinnung für den "Earth Day" zusammenzubringen. Wir steuern weiter auf die Wende zum politischen Handeln zu".

Der Jahrestag kommt zu einer kritischen Zeit für den Planeten, nach Ansicht von Petteri Taalas, dem Generalsekretär der Weltorganisation für Meteorologie:

"Leider sind wir seit den 1970er Jahren in die völlig falsche Richtung gegangen. Wir haben einige besorgniserregende Rekorde gebrochen und meine persönliche Hauptsorge hängt mit der Tatsache zusammen, dass wir eine wachsende Bevölkerung auf diesem Planeten haben und darunter wird jetzt unsere Nahrungsmittelproduktion leiden".

Es ist eine eindringliche Warnung davor, dass die Menschheit zwar einem neuen Virus ausgeliefert ist, der Planet selbst aber noch wie nie zuvor in Gefahr ist.