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Phase 1 in Madrid und Barcelona - Kind unter Infizierten in Frankfurt

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Coronavirus in Spanien
Coronavirus in Spanien   -   Copyright  Bernat Armangue/Copyright 2020 The Associated Press.
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In ganz Europa zeichnet sich eine Entspannung der Coronavirus-Lage ab. Es bleibt aber die Angst vor einer zweiten Welle der Pandemie.

Mit dieser neuen Woche hat auch für die Bewohner von Madrid und Barcelona die sogenannte Phase 1 begonnen - Bars und Cafés mit Terrrassen sind wieder geöffnet. Gruppen von bis zu 10 Personen dürfen zusammenkommen, im Rest des Landes - in Phase 2 - dürfen sich bis zu 15 Menschen wieder treffen.

Eine Frau in Barcelona ist mit den neuen Lockerungen nicht einverstanden. "Das geht mir zu schnell. Die wirtschaftliche Krise wird hart, aber ich denke, wir sollten kein Risiko eingehen. Schnelle Lockerungen bedeuten nicht, dass wir besser durchkommen."

Ein junger Mann verweist darauf, dass die Lockerungen für die spanische Wirtschaft eine große Rolle spielen. "In Städten wie Madrid und Barcelona sind sehr viele von den Lockerungen betroffen. Für die Wirtschaft ist das notwendig."

Fast überall in Spanien dürfen Geschäft mit weniger als 400 Quadratmetern wieder öffnen. Auch Museen machen wieder auf - allerdings mit etwa 50 Prozent weniger Besuchern als vor der Coronavirus-Pandemie erlaubt.

Griechenland setzt Zeichen für Tourismus

In Griechenland gibt es wieder Verkehrsverbindungen zu den Inseln, ein wichtiges Zeichen für den Tourismus, der ein Fünftel der Wirtschaft des Landes ausmacht.

In Frankfurt infiziertes Kind war in Notbetreuung im Kindergarten im Wetteraukreis

Im Fall des Infektionsherdes der Baptistenkirche in Frankfurt ist unter den mehr als 100 Infizierten ein Kind, das im Wetteraukreis die Notbetreuung eines Kindergartens besucht hatte. Alle MitarbeiterInnen und Kinder dieser Einrichtung in Karben werden getestet.

Es heißt, die meisten Infizierten in Frankfurt und Umgebung hätten sich nicht während des Gottesdienstes am 10. Mai, sondern danach "zu Hause" angesteckt.

Experten in der Türkei zufrieden

In der Türkei gilt die Ausgangssperre zum Ende des Ramadan noch bis Dienstag. Bisher sind Experten mit der Eindämmung zufrieden. Mehr als 150.000 Menschen wurden positiv auf das Corovnavirus getestet - fast soviele wie in Deutschland. Laut der Karte der Johns Hopkins Universität sind (Stand 25. Mai 2020) in der Türkei 4.340 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Dr. Melek Nur Aslan, die Gesundheitsdirektorin im Instanbuler Stadtteil Fatih erklärt: "Wir arbeiten wie Detektive und vehindern dadurch Ansteckungen. Und wir testen die Patienten bei ihnen Zuhause, was sie davon abhält, hinauszugehen und die Infektion zu verbreiten".

Parks in Paris weiterhin dicht - Tourismus im eigenen Land

Da Paris weiterhin zur ROTEN ZONE gehört, hat die Regierung die Forderung der Stadt, Parks zu öffnen, bisher abgelehnt. In Frankreich - wie anderswo in der EU - wird den Bürgerinnen und Bürgern geraten, die Sommerferien im eigenen Land zu verbringen.