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Maske auf: Kärnten und Oberösterreich wollen durchgreifen

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Maske auf: Kärnten und Oberösterreich wollen durchgreifen
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In Österreich rudern die Bundesländer Kärnten und Oberösterreich zurück und setzen im Kampf gegen Neuansteckungen mit dem Coronavirus wieder auf strengere Maßnahmen. In Ferienorten in Kärnten, unter anderem rund um den Wörthersee und in Villach, gilt jetzt zwischen 21 und 2 Uhr eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. In den vergangenen Wochen habe man unter anderem vor Gaststätten immer wieder Menschenansammlungen festgestellt, hieß es seitens der Behörden. Im Restaurant kann die Maske abgenommen werden.

„Trauben vor den Lokalen"

„Wenn man einen zugewiesenen Sitzplatz hat, benötigt man die Maske nicht. Den restlichen öffentlichen Raum werden wir sehr wohl kontrollieren, vornehmlich die Trauben vor den Lokalen, die uns ganz besonders wichtig sind. Und hier werden wir natürlich nach entsprechender Information auch durchgreifen“, erläutert Bernd Riepan, Bezirkshauptmann von Villach-Land.

Oberösterreich ist noch einen Schritt weitergegangen und hat die Regeln, die vor dem 15. Juni galten, wiedereingeführt. Landeshauptmann Thomas Stelzer sagt: „In öffentlich zugänglichen Räumen wie im Einkaufszentrum, in allen Geschäften, in Dienstleistungsbereichen ist beim Kundenverkehr der Sicherheitsabstand einzuhalten und eine Maske zu tragen."

Reisewarnung ausgeweitet

Da man immer häufiger feststelle, dass Ansteckungsfälle aus dem Ausland eingeschleppt würden, so Kanzler Sebastian Kurz, weitete die Bundesregierung ihre für die Westbalkanländer geltende Reisewarnung auf Rumänien, Bulgarien und Moldau aus und forderte die Bevölkerung auf, nicht in diese Staaten zu fahren. Verschärfte Grenzkontrollen gelten bei Einreisen aus Slowenien und Ungarn, die Lage in Kroatien steht laut Bundesregierung unter Beobachtung.

„Wer aus diesen Ländern nach Österreich zurückkehrt, ist verpflichtet, 14 Tage in Quarantäne zu bleiben oder einen negativen Test vorzuweisen. Wer die Quarantänevorschriften nicht einhält, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern einen ernsten Verstoß, der mit bis zu 1.450 Euro geahndet werden kann", sagte Kurz.