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Hitzewelle in Sibirien: Wälder stehen in Flammen

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Hitzewelle in Sibirien: Wälder stehen in Flammen
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Die Waldbrände in Russland weiten sich immer weiter aus. In der Autonomen Region Jugra, im westlichen Teil Sibiriens, stehen mittlerweile rund 140 Quadratkilometer in Flammen - das entspricht fast 20.000 Fußballfeldern.

Immer mehr russische Siedlungen sind bedroht. Feuerwehrleute und Freiwillige sind im Einsatz, um die Brände am Stadtrand von Jugorsk zu löschen.

Rund 55 Regionen in ganz Russland sind von den Feuern bedroht. In Chanty-Mansyisk, Krasnojarsk und Jakutien wurde der Notstand ausgerufen.

Die Regierung hat nun Hilfe angekündigt: Ministerpräsident Michail Mischustin will umgerechnet rund 32 Millionen Euro bereitstellen, die für die Bekämpfung der Waldbrände eingesetzt werden sollen.

Studie: Hitze in Sibirien ist Folge des Klimawandels

Die Hitzewelle, die zurzeit in Sibrien herrscht, sei ohne die vom Menschen verursachte globale Erwärmung, nahezu unmöglich. Das ist das Ergebnis einer Studie, die von Wissenschaftlern aus Großbritannien, Russland, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Forscher untersuchten darin 70 verschiedene Klimamodelle.