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"Trump hat versagt": Proteste während Präsident sich feiern lässt

Zum Ende des Parteitags der Republikaner hielt die Tochter des US-Präsidenten Ivanka Trump eine Rede und ihr Vater wurde mit einem Feuerwerk über dem Weißen Haus gefeiert.

Gleichzeitig protestierten Hunderte in Washington gegen Donald Trump, gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA. Einige verwiesen auch auf die mittlerweile mehr als 180.000 Toten durch das Coronavirus. "Trump failed" - "Trump hat versagt" stand auf einem Plakat.

Trump lobte sein eigenes Krisenmanagement in der Corona-Pandemie, das eine Mehrheit der Amerikaner in Umfragen negativ bewertet. "Wir werden das Virus besiegen, die Pandemie beenden und stärker als je zuvor aus der Krise hervorgehen", sagte er. Der demokratische Gegenkandidat Joe Biden warf Trump vor, die Bedrohung durch das Virus heruntergespielt, Experten ignoriert und keine ausreichenden Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen zu haben. Alleine in den ersten drei Tagen des viertägigen Republikaner-Parteitags kamen durch die Pandemie rund 3000 Menschen ums Leben.

Trump warb bei seiner Ansprache auch um die Stimmen schwarzer Wähler, die zu Bidens wichtigen Unterstützern zählen. "Ich sage mit großer Bescheidenheit, dass ich mehr für die afroamerikanische Community getan habe als jeder Präsident seit Abraham Lincoln", lobte der Präsident sich selbst..

Die Demonstranten in Washington sehen das ganz anders.