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Lockdown light, Ausgangssperre? So reagiert Europa auf die Covid-Krise

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Lockdown light, Ausgangssperre? So reagiert Europa auf die Covid-Krise
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Brüssel hat die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie verschärft. So gilt in der belgischen Haupstadt nun überall Maskenpflicht. Die nächtliche Ausgangssperre beginnt schon um 22 Uhr statt um Mitternacht.

Dr. Kristiaan Deckers vom St. Augustin Krankenhaus in Antwerpen warnte,

Wenn die Zahl der Covid-Patienten so schnell steigt wie am Wochenende, werden wir mit unseren Kapazitäten bald ein großes Problem bekommen.

Neben Belgien, Dänemark und Tschechien verzeichnete auch Frankreich Rekordwerte bei der Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Der französische Ministerpräsident Jean Castex traf sich mit Gewerkschaftsvertretern, um über die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu sprechen - und über eine mögliche Verschiebung der Reform der Arbeitslosenversicherung.

In Spanien trat in der Nacht zum Montag eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Zuvor hatte die spanische Regierung den Alarmzustand erklärt. Dieser gilt für zwei Wochen, könnte jedoch bis Anfang Mai verlängert werden. Die umstrittene Verlängerung muss jedoch zuvor vom Parlament abgesegnet werden.

"Lockdown light" in Deutschland?

In Deutschland haben sich die Fälle der Neuinfektionen innerhalb einer Woche verdoppelt. Alarmiert angesichts der steigenden Zahlen will Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch bei den Bund-Länder-Beratungen laut der Bild-Zeitung über einen Lockdown Light diskutieren.

Heftige Ausschreitungen in Italien

In ganz Italien müssen seit diesem Montag alle Restaurants und Bars um 18 Uhr schließen. Gegen die Maßnahmen gingen Menschen in vielen italienischen Städten erneut auf die Straße. Dabei kam es am Abend zu gewalttätigen Ausschreitungen.