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Frauenfeindliche Äußerung: Olympia-Chef lehnt Rücktritt ab

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Von euronews
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Yoshiro Mori (Aufnahme von 2019)
Yoshiro Mori (Aufnahme von 2019)   -   Copyright  TOSHIFUMI KITAMURA/AFP or licensors
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Yoshiro Mori, der Vorsitzende des Organisationskomitees für die Olympischen Sommerspiele in Tokio, sieht sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt. Der 83-jährige frühere japanische Ministerpräsident hatte in einer Sitzung gesagt, sollte man die Zahl der weiblichen Komiteemitglied erhöhen, müsse man sicherstellen, dass ihre Redezeit eingeschränkt werde, da Frauen in Besprechungen Schwierigkeiten hätten, zum Ende zu kommen. Mori bat für seine Aussage um Entschuldigung, einen Rücktritt lehnte er ab.

Die für Ende Juli/Anfang August 2020 vorgesehene Austragung der Olympischen Spiele war aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. Als Nachholtermin ist jetzt der Zeitraum 23. Juli bis 8. August dieses Jahres geplant. Mori kündigte an, man werde die Spiele in jedem Fall austragen.

Auch Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Komitees, versicherte kürzlich, man konzentriere sich voll und ganz, dass die Eröffnungsfeier wie vorgesehen am 23. Juli stattfinde.