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Licht aus für die Umwelt - Earth Hour

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Licht aus für die Umwelt - Earth Hour
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In Berlin war es Abends halb Acht, als die Lichter ausgingen. Es war Earth Hour, das globale Event, mit dem auf den Klimawandel und die fortschreitende Zerstörung der Natur hingewiesen wird. Überall auf der Welt schalteten international bekannte Wahrzeichen ihre Lichter aus.

In Paris verlor sich der Eiffelturm in Dunkelheit. Dieses Jahr wollen die Organisatoren zudem auf den Zusammenhang zwischen Zerstörung der Natur und dem zunehmenden Auftreten von Krankheiten - wie Covid-19 - hinweisen, die vom Tier auf den Menschen übergehen.

In Rom gingen die Lichter im 2.000 Jahre alten Kolosseum aus, während die Polizei die Einhaltung der Lockdownbeschränkungen unter den Passanten kontrollierte.

In Spanien verdunkelten sich unter anderem Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia, die Kathedrale von Mallorca oder das Rathaus von Toledo. 2007 wurde die Earth Hour in Sydney ins Leben gerufen, über 180 Länder machen inzwischen mit.

In London waren es das Parlament, das London Eye, ikonische Gebäude und die Leuchtreklamen am Piccadilly Circus – allesamt Wahrzeichen der Stadt.

Das Museum der Zukunft in Rio de Janeiro setzte ein Zeichen im massive von der Corona-Pandemie getroffnen Brasilien - Experten glauben, dass menschliche Aktivitäten wie die weit verbreitete Abholzung von Wäldern, die Zerstörung von Lebensräumen und der Klimawandel die Entstehung neuer Krankheiten begünstigen. Sie warnen, dass weitere Pandemien auftreten könnten, wenn nichts dagegen unternommen wird.