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40 Staats- und Regierungschefs bei Bidens Klimagipfel

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Von Andrea Büring mit dpa, ap
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40 Staats- und Regierungschefs bei Bidens Klimagipfel
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Es war eins seiner Wahlversprechen - und Joe Biden hat bisher Wort gehalten. Sein Bekenntnis zum Kampf gegen die Erderwärmung unterstrich der US-Präsident bereits mit dem Wiedereintritt in das Pariser Klimaabkommen. Aus dem war sein Vorgänger Donald Trump ausgetreten.

Nun hat Biden zu einem zweitägigen virtuellen Klimagipfel eingeladen, an dem von diesem Donnerstag an rund 40 Staats- und Regierungschefs teilnehmen.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte:

Damit sendet er den USA und der Welt ein Signal: Nämlich, dass er die Klimakrise, mit der wir auf der ganzen Welt, aber auch als größter CO2-Verursacher in diesem Land konfrontiert werden, für so schwerwiegend hält, dass er innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit die größten Volkswirtschaften der Welt zu einer Debatte einlädt.

Die USA planen, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 um die Hälfte zu senken - im Vergleich zum Stand von 2005.

Brüssel will noch einen Schritt weitergehen. Vor dem Beginn des Klimagipfels beschloss die EU neue Ziele, um den Ausstoß der Treibhausgase im selben Zeitraum um 55 Prozent zu senken - im Vergleich zu 1990.

Die USA sind für uns kein Vorreiter. Wir gehen beim Klimaschutz voran. Unser neu gesetztes Ziel wird sie anspornen und unter Druck setzen. Wenn sie sehen, was wir durchsetzen, werden auch sie liefern müssen.
Jytte Guteland
Ausschuss für Umweltfragen, Mitglied des EU-Parlaments

China und Russland werden ebenfalls am Gipfel teilnehmen. Während seiner Rede zur Lage der Nation sagte Wladimir Putin, größere Kontrollen seien nötig, um die CO2-Emissionen zu senken.

Wir müssen Antworten finden auf die Herausforderungen des Klimawandels, um unsere Landwirtschaft, die Industrie, die Bauwirtschaft und die Infrastruktur anzupassen. Der Kohlendioxid-Ausstoß muss gedrosselt werden, es muss strenge Kontrollen und Überwachungsmaßnahmen geben.
Wladimir Putin
russischer Präsident

Viele Staaten stehen vor der Aufgabe, ihre durch die Pandemie ins Stocken geratene Wirtschaft neu anzukurbeln. Zwar stellen die Ziele im Kampf gegen die Erderwärmung für viele eine finanzielle Hürde dar. Doch es gibt die Hoffnung, dass massive Investitionen in die grüne Infrastruktur neue Impulse auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft setzen.