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Konkurrenz zur ISS? China schickt 3 Astronauten ins Weltall

Von Euronews mit dpa
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Konkurrenz zur ISS? China schickt 3 Astronauten ins Weltall
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Es ist die erste bemannte Raumfahrtmission Chinas seit fünf Jahren. Vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan aus, in der Wüste Gobi, haben sich am Morgen drei chinesische Astronauten auf den Weg zu Chinas im Bau befindlicher Raumstation "Tiangong" gemacht.

Nie Haisheng, Liu Boming und Tang Hongbo werden während ihres Aufenthaltes im All an der Station diverse Arbeiten ausführen, Funktionen des Kernmoduls testen und zudem wissenschaftliche Experimente durchführen.

Sie sollen drei Monate auf der "Tiangong" bleiben - dies wäre der bislang längste Aufenthalt chinesischer Taikonauten im All. 2016 hatten die Chinesen Chen Dong und Jing Haipeng einen Monat im Weltraum verbracht.

Während Nie Haisheng und der 54-jährige Lio Boming zu den erfahrensten Astronauten Chinas gehören, ist es für den 45-jährigen Tang Hongbo der erste Flug.

In den nächsten anderthalb Jahren sollen weitere Missionen stattfinden, Ende 2022 ist die geplante Fertigtellung der Raumstation.

Mindestens zehn Jahre soll Tiangong im All bleiben. Wenn die Internationale Raumstation ISS in den nächsten Jahren wie geplant ihren Dienst einstellt, wäre China dann das einzige Land, das noch einen ständigen Außenposten im All betreibt.