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7-Tage-Inzidenz in Deutschland 32,7: Doch noch kostenlose Tests nötig?

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Von Euronews mit dpa
Coronavirus in Deutschland
Coronavirus in Deutschland   -   Copyright  Annette Riedl/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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An diesem Samstag ist die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland laut Robert Koch-Institut auf 32,7 gestiegen. In Berlin-Neukölln und in Kiel liegt sie bei über 100 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, In Berlin hat die Schule schon wieder begonnen, in Schleswig-Holstein gehen die Ferien am 26. August zu Ende. Auch der in der ersten Coronawelle besonders betroffene Kreis Heinsberg in NRW ist wieder unter den Regionen mit einer hohen Infektionsrate.

Der Bund-Länder-Gipfel hatte das Ende der kostenlosen Coronatests für Ungeimpfte für den 11. Oktober beschlossen. Gleichzeitig fordert das Robert Koch-Institut, dass sich auch volltändig geimpfte Personen testen lassen sollten, wenn sie glauben, sich mit der Delta-Variante des Coronavirus angesteckt zu haben. In den allermeisten Fällen erkranken Geimpfte nicht schwer an Covid-19, aber sie können andere Menschen anstecken.

Mehr als 10.000 Impfdurchbrüche

Das Robert Koch-Institut hat offiziell seit Beginn der Impfkampagne im Januar 10.827 sogenannte Impfdurchbrüche in Deutschland registriert. Das sind Fälle von Menschen, die trotz vollständiger Impfung gegen Covid-19 mit dem Virus infiziert waren. Bei den unter 60-Jährigen mussten nur zwei Prozent nach dem Impfdurchbruch im Krankenhaus behandelt werden. In der Gruppe der über 60-Jährigen musste laut RKI jeder vierte vom Impfdurchbruch Betroffene ins Krankenhaus.

Laut Expertinnen und Experten sind Impfdurchbrüche völlig normal. Keine Impfung bietet einen 100-prozentigen Schutz.

Auf Twitter hebt Jens Spahn den Erfolg der Impfkampagne hervor.

Am Freitag hatte Gesundheitsminister Spahn angesichts der Delta-Variante des Coronavirus erklärt, die Bürgerinnen und Bürger müssten "noch mal durchhalten bis zum Frühjahr".