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USA will die Olympischen Winterspiele von Peking diplomatisch meiden - China erwägt Gegenmaßnahmen

Die Olympischen Winterspiele finden vom 4. bis 20. Februar statt, die Paralympischen Spielen vom 4 bis 13. März
Die Olympischen Winterspiele finden vom 4. bis 20. Februar statt, die Paralympischen Spielen vom 4 bis 13. März Copyright Mark Schiefelbein/The Associated Press
Copyright Mark Schiefelbein/The Associated Press
Von euronews
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Die US-Regierung beklagt den „fortgesetzten Völkermord der Volksrepublik China und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang sowie andere Menschenrechtsverletzungen".

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Als Antwort auf den von der US-Regierung angekündigten diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele von Peking im Februar will sich China Gegenmaßnahmen vorbehalten. Das sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking.

US-Regierung beklagt „fortgesetzten Völkermord der Volksrepublik China"

Die Regierung Biden werde weder diplomatische noch andere offizielle Vertretungen zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen nach Peking schicken, hieß es aus dem Weißen Haus. Die Sprecherin begründete diese Entscheidung mit dem „fortgesetzten Völkermord der Volksrepublik China und den Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang sowie andere Menschenrechtsverletzungen". Man werde die US-Delegation von zu Hause aus anfeuern, werde aber nicht in den Fanfarenklang der Spiele einstimmen, so die Sprecherin des Weißen Hauses.

Das Olympische Feuer ist auf dem Weg nach Peking

Auch der australische Premierminister Scott Morrison kündigte an, sich mit dem Fernbleiben diplomatischen Personals von den beiden Sportveranstaltungen zu befassen.

Peking spielte Ankündigung herunter

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums spielte die Bedeutung der Ankündigung aus Washington herunter. Der Sport, nämlich das Teilnehmerfeld aus unterschiedlichen Ländern und nicht einzelne politische Persönlichkeiten sollten im Mittelpunkt stehen. Ob diese den Spielen beiwohnten, ob sie kämen oder nicht, interessiere niemanden und habe keinen Einfluss auf die Winterspiele von Peking, betonte er.

Das Internationale Olympische Komitee betonte in einer schriftlichen Stellungnahme seine politische Neutralität: Ob Offizielle und diplomatisches Personal zugegen seien, sei eine ausschließlich politische Entscheidung, die jeder Regierung obliege und die das IOC vollkommen respektiere.

Peking ist die erste Stadt, die sowohl Winter- als auch Sommerspiele ausrichtet. Letztere fanden 2008 statt.

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