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Schwere Überschwemmungen in Brasilien - Mehr als 470 000 Einwohner von Unwettern betroffen

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Von Ronald Krams  & euronews
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Schwere Überschwemmungen in Brasilien - Mehr als 470 000 Einwohner von Unwettern betroffen
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Anhaltende heftige Regenfälle haben im Nordosten Brasiliens die schwersten Überschwemmungen seit mehr als 30 Jahren ausgelöst. 

Im Bundesstaat Bahia kamen mindestens 20 Menschen ums Leben, mehr als 30 000 wurden obdachlos, insgesamt sind mehr als 470 000 Einwohner von den Unwettern betroffen. Manche Bewohner in den betroffenen Gebieten stehen vor dem Nichts:

"Ich betrat das Haus und das Wasser stand mir bis zum Bauch. Es war eine Menge Wasser. Als ich hier ankam, waren die Häuser noch nicht eingestürzt, aber dann brach alles ein. Es müssen hier 15 Häuser zerstört worden sein. Wir haben alles verloren, wir haben nichts mehr".

Bahia leidet bereits seit November unter schweren Unwettern, die nicht nur ganze Landstriche unter Wasser setzen, sondern auch Erdrutsche auslösten. Am Weihnachtswochenende kam der Bruch zweier Dämme in der Region hinzu. Die Behörden riefen in sozialen Medien die Bewohner auf, sich in Sicherheit zu bringen.

"Ich habe alles verloren, aber das Wichtigste ist mein Leben und das Leben meiner Enkelkinder und Kinder, die ich nicht verloren habe. Dinge kann man ersetzen, aber es herrscht großes Leid".

Rund zehn weitere Dämme werden in der Region von der Feuerwehr nun genauer inspiziert. Entwarnung kann nach Angaben der Meteorologen noch nicht gegeben werden. Es wird erwartet, dass die Regenfälle noch eine Woche andauern.