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Krieg in der Ukraine: Schwere Kämpfe im Osten des Landes dauern an

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Von Oleksandra Vakulina  & Euronews
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Zerstörtes Haus in Charkiw
Zerstörtes Haus in Charkiw   -   Copyright  Marienko Andrew/UNIAN

Die russischen Streitkräfte haben ihre Kämpfe in der Ukraine fortgesetzt. Ihr Ziel: Die am weitesten vorgerückten Stellungen am östlichen und westlichen Stadtrand von Kiew zu halten.

Mittlerweile haben sich jedoch Truppen bei Kiew und Tschernihiw nach Russland zurückzogen - so die jüngste Einschätzung des US-amerikanischen Thinktanks "Institute for the Study of war".

Das britische Verteidigungsministerium fügt in seinem Geheimdienstbericht hinzu, dass Russland seine eingeschränkte Manövrierfähigkeit am Boden wahrscheinlich weiterhin durch massive Artillerie- und Raketenangriffe kompensieren werde.

Nachdem Russland eine militärische Deeskalation um Kiew und die nördliche Stadt Tschernihiw angekündigt hatten, hieß es nach Angaben aus der Ukraine, dass es in der Nacht nirgendwo im Land Gebiete gegeben habe, wo keine Sirenen geheult hätten.

Vor allem die belagerte Stadt Tschernihiw im Norden des Landes sei über Nacht mit Granaten beschossen worden, teilte der Bürgermeister von Tschernihiw mit.

Das "Institute for the Study of war" erklärte auch, dass Russland einige Reserven einsetzt, um die Landgewinne südöstlich von Charkiw und Izium mit der Frontlinie in Luhansk zu verbinden.

Der Osten der Ukraine ist das Gebiet, wo derzeit schwere Kämpfe stattfinden. Nach Angaben der Regionalregierung in Donezk beschießen die russischen Streitkräfte derzeit fast alle Städte entlang der Frontlinie.

Diese trennt das von der ukrainischen Regierung kontrollierte Gebiet von denen, die von den aus Moskau unterstützten Separatisten gehalten werden.