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Peking eröffnet ein temporäres Corona-Krankenhaus

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Von Katharina Sturm
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Corona in China
Corona in China   -   Copyright  AP Photo

In Peking hat es in den vergangenen 24 Stunden 55 Corona-Neuinfektionen gegeben. Daraufhin haben chinesische Behörden beschlossen das temporäres Xiaotangshan-Krankenhaus wieder zu eröffnen.

Der stellvertretender Direktor der städtischen Gesundheitskommission in Peking, Li Ang, erklärt, dass es in der Stadt sowohl vereinzelte, als auch gehäufte Corona-Ausbrüche gibt. Um asymptomatische und leichte Fälle entsprechend zu behandeln, habe die Stadt Peking beschlossen ab dem 1. Mai ein temporäres Krankenhaus zu eröffnen. Dies solle der Prävention und Kontrolle der Covid-19-Epidemie dienen, so Li Ang.

Die chinesischen Behörden teilten außerdem mit, dass sie bisher 4.000 provisorische Krankenhausbetten vorbereitet haben - die normalerweise für Patienten mit leichten oder keinen Covid-Symptomen verwendet werden - und die Einrichtung größerer Quarantänestationen zu beschleunigen.

Trotz steigender wirtschaftlicher Kosten und der Frustration der Bevölkerung die Stadt an, den Zugang zu öffentlichen Plätzen weiter einzuschränken. Essen in Innenräumen von Restaurants sei verboten und die Bewohnerinnen und Bewohner müssten sich einem Covid-Test unterziehen, um öffentliche Einrichtungen besuchen zu dürfen, teilten die Behörden mit. 

Für Aktivitäten wie Sportveranstaltungen und Gruppenreisen müssen die Teilnehmer ebenfalls einen negativen Covid-Test vorweisen, der innerhalb der letzten 48 Stunden durchgeführt wurde, zusammen mit einem Nachweis über einen "vollständigen Impfschutz", so die neuen Regeln.

Die fünf freien Tage um den ersten Mai herum, werden häufig dafür genutzt, in den Urlaub zu fahren. Die steigenden Fallzahlen durch Corona sorgen jedoch dafür, dass ein Großteil der Menschen in Peking dieses Jahr zuhause bleibt.

Angesichts der hochgradig übertragbaren Omicron-Variante hat China seine Null-Covid-Politik verschärft und versucht durch Massentests und Abriegelungen entgegenzuwirken.