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Blutbad von Buffalo: Todesschütze (18) wollte gezielt Schwarze Menschen umbringen

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Von Euronews  mit AP, AFP
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Trauer in Buffalo in den USA nach dem Blutbad im Supermarkt
Trauer in Buffalo in den USA nach dem Blutbad im Supermarkt   -   Copyright  Matt Rourke/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Nach dem Blutbad in Buffalo im Bundesstaat New York mit 10 Toten sind Trauer und Entsetzen groß. US-Präsident Joe Biden hat dem Rassismus den Kampf angesagt.

Der US-Präsident erklärte am Tag nach den tödlichen Schüssen: "Wir müssen alle zusammenarbeiten, um den Hass zu bekämpfen, der nach wie vor die Seele Amerikas befleckt. Unsere Herzen sind wieder einmal schwer, aber unsere Entschlossenheit darf nie und nimmer nachlassen."

Der 18-jährige Tatverdächtige hat laut Insidern inzwischen gestanden, dass er in Buffalo gezielt Schwarze Menschen töten wollte. Der als Payton S. Gendron identifizierte Angreifer hatte laut Medienberichten im Internet ein rassistisches Manifest veröffentlicht.

Viele in den USA fragen sich, wie der junge Mann an die Waffen kommen konnte, mit denen er in Buffalo um sich schoss.

Der Polizeichef von Buffalo Joseph Gramaglia sagte, die Tat werde als Hassverbrechen eingestuft. Es sollte sichergestellt werden, dass er sich in Haft nicht selbst das Leben nimmt.

Der mutmaßliche Todesschütze war aus einem mehr als 300 Kilometer entfernten Ort nach Buffalo gefahren. Die Opfer der Schüsse auf dem Parkplatz und in dem Supermarkt sind zwischen 20 und 86 Jahre alt. Zwei der drei Verletzten befinden sich weiterhin im Krankenhaus.

Gouverneurin verspricht Hilfszahlungen für Opfer und deren Familien

Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, will 2,8 Millionen Dollar für die Opfer und ihre Familien bereitstellen. 

In einer Erklärung schrieb sie am Sonntag: "Die vergangenen 24 Stunden waren für die New Yorker traumatisierend, und meine Regierung wird keine Mühen scheuen, um sicherzustellen, dass die Opfer dieses Terroraktes eines weißen Rassisten alle Ressourcen und Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Die ganze Welt beobachtet, wie wir als New Yorker zusammenkommen, um diese unvorstellbare Tragödie zu überwinden. Buffalo, meine Heimatstadt, ist die Stadt der guten Nachbarn, und der Staat New York wird sich wie ein guter Nachbar verhalten."