Papst mahnt am Weltflüchtlingstag zu mehr Offenheit

Migranten auf dem Weg in die USA.
Migranten auf dem Weg in die USA. Copyright Arnulfo Franco/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Von Euronews mit dpa
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Seit 1914 begeht die katholische Kirche den Welttag der Migranten und Flüchtlinge.

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Die katholische Kirche feiert seit 1914 jedes Jahr den Welttag der Migranten und Flüchtlinge, auch Weltflüchtlingstag genannt. Seit 2019 wird er am letzten Sonntag im September begangen. Und auch in diesem Jahr wieder mitten in einer Migrantenkrise: Bisher sind in diesem Jahr mehr als 132.000 Migranten in Italien angekommen, im Vergleich zu fast 69.500 im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Papst Franziskus bekräftigte, dass die Wahl, auszuwandern oder zu bleiben, ein grundlegendes Menschenrecht sei.

Der Papst sagte: "Eine Migration sollte eine freie Entscheidung sein und niemals die einzig mögliche. Leider zwingen Elend, Kriege und Klimakrise viele Menschen zur Flucht, deshalb sind wir alle aufgerufen, Gemeinschaften zu bilden, die bereit und offen für die Aufnahme sind."

Die humanitäre Krise ist nicht auf Europa begrenzt. Auch im Süden der USA nimmt die Zahl der Migranten stetig zu. Die meisten stammen aus Venezuela. Es wird damit gerechnet, dass die Zahl der Migranten in diesem Jahr an der Südgrenze der USA auf ieine halbe Million steigen wird.

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