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Lage in Gaza: In der G7-Gruppe und der EU gibt es derzeit keine Einigkeit

Der jordanische König Abdullah II.
Der jordanische König Abdullah II. Copyright AP Photo
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Von Euronews
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Eigentlich wollte G7-Gastgeber Japan die Lage im Indopazifik und eine stärkere Wirtschaftszusammenarbeit in den Fokus nehmen. Doch zwei Kriege benötigen die volle Aufmerksamkeit von Baerbock und ihren Kolleginnen und Kollegen in Tokio.

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Der jordanische König Abdullah II. bin al-Hussein wirbt weiter für einen Waffenstillstand im Gazastreifen. In Brüssel kam der Monarch mit Vertretern von EU-Parlament und EU-Kommission zusammen.

Die EU versucht im Gaza-Krieg ihre diplomatischen Beziehungen zu Jordanien aufrechtzuerhalten. Noch konnte man sich bislang aber nicht auf eine gemeinsame Linie einigen.

Auch bei der Nato herrscht keien Einigkeit: Während die Türkei Israels Offensive im Gazastreifen scharf verurteilt, herrscht in den USA weitestgehende Unterstützung. Zwar fordern im Westen viele Stimmen eine humanitäre Pause, doch es scheint so, dass der Besuch Abdullahs keinen Konsens in Europa bringt.

Die Uneinigkeit des Westens wurde auch bei einem Treffen der G7-Minister in Japan deutlich. Nach seiner Reise in den Nahen Osten drängt US-Außenminister Antony Blinken nun in Tokio auf eine gemeinsame Basis zwischen den Verbündeten. Doch auch hier wird eine gemeinsame Erklärung derzeit nicht erwartet.

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock machte sich bei einem dem Treffen eindringlich für humanitäre Feuerpausen im Gaza-Krieg stark. Die "Logik des Terrorismus, dass Zivilisten für Terrorismus missbraucht werden, die darf nicht aufgehen", sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag nach ihrem Eintreffen zu Beratungen der Außenministerinnen und -minister der Gruppe der sieben wirtschaftsstarken Demokratie. Es sei wichtig, "dass wir gemeinsam deutlich machen, dass Israel deutlich macht: Der Kampf gilt der Hamas, der Terrororganisation und nicht den unschuldigen Menschen in Palästina", ergänzte Baerbock.

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