Ein Toter und mehrere Verletzte: Russland meldet Angriff auf Region Belgorod

Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine (Symbolbild)
Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine (Symbolbild) Copyright AP/Russian Defense Ministry Press Service
Von Euronews
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Erneut sind ukrainische Geschosse in der russischen Grenzregion Belgorod eingeschlagen. Unterdessen kam IAEA-Chef Rafael Grossi mit Japans Regierungschef Fumio Kishida zusammen.

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In der russischen Grenzregion Belgorod sind durch ukrainische Angriffe ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden. Das melden die örtlichen Behörden. Wie der Gouverneur des Gebiets auf Telegram mitteilte, habe es auch Schäden an Gebäuden gegeben.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es seien acht ukrainische Raketen im Anflug auf Belgorod von der Luftverteidigung abgeschossen worden.

In der Stadt Sumy, im Nordosten der Ukraine, ist drei Menschen infolge eines russischen Drohnenangriffs getötet worden. Laut Medienberichten wurden 14 Menschen verletzt.

Unterdessen ist IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi, nach seinem Besuch des Kernkraftwerks Fukushima, in Japan mit Ministerpräsident Fumio Kishida zusammengekommen. Bezüglich seines kürzlich stattgefundenen Treffens mit dem russischen Präsidenten Putin sagte Grossi, dass er in dem "wichtigen Gespräch" seine Ansichten über die Situation in der Anlage habe darlegen und weitere Schritte abwägen können. Er glaube nicht, "dass wir, in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, im Moment die Bedingungen für den Einsatz von Atomwaffen sehen".

Laut dem Pressedienst des AKW Saporischschja hatte es zuletzt einen Vorfall an dem Kraftwerk gegeben. Demzufolge sei ein Sprengsatz ohne Granate in den Bereich des Zauns geworfen worden, hinter dem sich die Dieseltanks befänden. "Wenn sie in die Tanks gelangen, könnte das traurige Folgen haben", heißt es in der Mitteilung.

Das Atomkraftwerk Saporischschja wird seit März 2022 von Russland kontrolliert. Die sechs Reaktoren des Kraftwerks sind bereits seit Monaten abgeschaltet. Doch die Atomanlage benötigt immer noch Strom und qualifiziertes Personal, um Kühlsysteme und andere Sicherheitseinrichtungen zu betreiben. Seit der Beschlagnahmung hat es bereits acht Stromausfälle erlitten.

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