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Rendez-vous: Die Kultur-Highlights in Europa

Berühmtes Bild von Steve McCurry
Berühmtes Bild von Steve McCurry   -   Copyright  Jens Meyer/AP
Von Euronews

Die ikonischen Fotografien von Steve McCurry, wie das afghanische Mädchen mit den grünen Augen, sind weltberühmt. Anlässich der Eröffnung seiner aktuellen Ausstellung in Paris beklagte der 71-Jährige die Lage in Afghanistan.

Steve McCurrys Bilder illustrieren seine Besorgnis

Die ikonischen Fotografien von Steve McCurry, wie das afghanische Mädchen mit den grünen Augen, sind weltberühmt. Eine Ausstellung im Pariser Maillol-Museum nimmt uns mit auf eine lange Reise von Afghanistan bis Südostasien, von Afrika bis Lateinamerika.

Die Welt des Steve McCurry zeigt bekannte und neue, bislang unveröffentlichte Arbeiten des Magnum-Fotografen. McCurrys Werke sind bekannt für ihre Menschlichkeit und Würde, ihr Mitgefühl und ihre Proportionen.

Mehr als 150 Fotos illustrieren die Arbeit des US-amerikanischen Fotografen Steve McCurry aus den letzten vierzig Jahren und seine aktuelle Besorgnis über die sich verschlechternde Situation in Afghanistan.

"Es ist herzzerreißend, es ist eine Katastrophe", sagte er küzlich in einem Interview mit Efe über das Leid in Afghanistan, wo die Taliban diesen Sommer nach dem Abzug der ausländischen Truppen an die Macht kamen. Das "afghanische Mädchen" Sharbat Gula, heute 49 Jahre alt, hat nach ihrer Flucht vor der aktuellen Situation in Afghanistan gerade in Italien Zuflucht gefunden.

Das russische "Centre Pompidou": Moskaus gewaltiges GES-2

Direkt gegenüber vom Kreml in Moskau, ist aus einem jahrhundertealten Kraftwerk ein neues Kulturzentrum entstanden - ein milliardenschweres Projekt, finanziert vom Leiter des privaten Gaskonzerns "Novatek", Leonid Michelson. Er gilt als der reichste Mann Russlands.

Das GES-2-Kunstzentrum wurde vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano entworfen und bietet mehr als 35.000 Quadratmeter Fläche, verteilt auf mehrere Gebäude auf einem mehr als zwei Hektar großem Grundstück. Von Renzo Piano stammt auch das "Centre Pompidou" in Paris.

Das GES-2 soll kein Museum im klassischen Sinne sein, sondern eine Art Begegnungs- und Produktionsstätte für die russische und internationale Kulturszene. Die Austellungen widmen sich hauptsächlich der zeitgenössicshen Kunst, von internationalen Größen bis hin zu russischen Nachwuchssstars. Daneben beherbergt das Zentrum unter anderem Veranstaltungsräume und Restaurants.

The Magritte machine

Das Museum Thyssen-Bornemisza in Madrid präsentiert bis zum 30. Januar die erste Retrospektive von René Magritte (1898-1967), die seit 1989 in Madrid zu sehen ist: The Magritte machine.

Mit mehr als 70 Werken, darunter Gemälde und Arbeiten auf Papier sowie eine Auswahl von Fotografien und Filmen, unterstreicht die Ausstellung das sich wiederholende Element im Werk des großen surrealistischen Malers, dessen obsessive Themen in unzähligen Variationen immer wieder auftauchen.

Die Magritte-Maschine wird durch eine Installation in der Balkongalerie des Museums im ersten Stock ergänzt. Sie zeigt eine Auswahl von Fotografien und Amateurfilmen, die der Künstler mit freundlicher Genehmigung des Verlags Ludion selbst gemacht hat.

Nach ihrer Schließung in Madrid wird die Ausstellung ins Caixaforum in Barcelona wandern.