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Umgang mit staatenlosen Migranten soll verbessert werden

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Von Euronews
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Eine NGO fordert, dass die europäischen Staaten den Umgang mit staatenlosen Migranten verbessern. Diese seien oft willkürlicher Verhaftung ausgesetzt.

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Eines der Probleme, das im Zuge der Flüchtlingskrise auftaucht, ist die Frage nach der Staatsangehörigkeit. Viele der Migranten, die nach Europa kommen, gelten als staatenlos.

Dadurch werden sie häufig länger festgehalten als notwendig, da etwa Asylanträge nicht ordnungsgemäß bearbeitet werden können. Eine Konferenz in Budapest hat sich nun mit dieser Frage beschäftigt.

Chris Nash vom European Network on Statelessness sagte: “Unser Netzwerk fordert die europäischen Staaten auf, ihr System der Anlaufstationen für Migranten zu reformieren, damit staatenlose Personen identifiziert und willkürliche Festnahmen beendet werden. Es geht um die Umsetzung internationalen Rechts.”

Prolonged detention of stateless people in Europe must end now. New #LockedInLimbo report sets an agenda for change https://t.co/FVngsibW1xpic.twitter.com/jsAf4xmUDP

— Statelessness Europe (@ENStatelessness) May 4, 2017

Mazen Beshtawe ist Palästinenser. Er lebte in Syrien und floh, als die Regierung ihn zum Militärdienst einziehen wollte. Inzwischen ist er auf Zypern.

“Wir waren mit 345 Leuten in einem Boot und wollten nach Italien, um von dort nach Deutschland zu gelangen. Das Boot sank aber beinahe. Zum Glück kam ein Touristenschiff, das uns rettete. Sie brachten uns dann nach Zypern.”

Mazen Beshtawe ist mittlerweile Jugendbotschafter des Flüchtlingshilfswerks UNHCR.

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