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Agroscope muss sparen: Käsevielfalt in Gefahr?

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Agroscope muss sparen: Käsevielfalt in Gefahr?
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In der Schweiz muss die dem Bundesamt für Landwirtschaft angeschlossene Forschungsanstalt Agroscope sparen. Insbesondere die Betriebskosten sollen zurückgefahren werden.

Und das hat handfeste Auswirkungen für die Käseproduktion. Denn bislang ist Agroscope unter anderem für die Züchtung der Milchsäurebakterien zuständig, die einen Emmentaler oder Appenzeller ausmachen. 20 Prozent des Haushalts sollen eingespart werden. Der Schweizer Bauernverband teilte in einer Pressemitteilung mit, man sei „fassungslos sowohl über die Pläne wie auch das Vorgehen“ und kündigte Widerstand an. Das Vorgehen der Regierung sei für die Agroscope-Mitarbeiter ein Affront.

Die Käsebranche will die Herstellung der Kulturen nun selber organisieren und verhindern, dass die Produktion der Bakterien privatisiert wird, was insbesondere kleine Käsereien gefährden dürfte. Auf diese Weise soll die Vielfalt der Schweizer Spezialität aufrechterhalten werden.

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