\n\nSanierung\u00a0 des Immobilienmarktes in Schweden \n\n\nWenn die H\u00e4userpreise bis Ende letzten Jahres - wie in Schweden - st\u00e4ndig steigen , dann ist die Sorge gro\u00df, dass diese H\u00e4user \u00fcberbewertet sind und dass das den Haushalten unn\u00f6tige Lasten aufb\u00fcrdet, Schulden abzuzahlen. Inzwischen steigen Immobilienpreise in ganz Europa, aber wie in Portugal und Irland erholen sie sich nach einem steilen Fall. \n\nGuillaume Desjardins wollte herausfinden, was passiert, wenn ein Land wie Schweden korrigierend eingreift. \n\nGuillaume Desjardins, Euronews : \u0022Seit der Subprime-Krise vor zehn Jahren m\u00fcssen die Banken ihre Mindestreserven erh\u00f6hen, um das Bankensystem zu st\u00e4rken. Aber Menschen, die davon tr\u00e4umen, den Schl\u00fcssel zu einem neuen gem\u00fctlichen Heim zu bekommen, erschweren sie den Zugang zu Krediten.\u0022 \n\nIn den letzten Jahren sind die Immobilienpreise schneller gestiegen als die L\u00f6hne, und Haushalte mussten sich verschulden. Teilweise sind die Schulden sehr hoch, wie hier in Schweden, wo mehr als ein Drittel aller Haushalte Schulden in H\u00f6he der Verdienste von 4 \u00bd Jahren abzahlen muss. \nFelix Hasselberg ist Immobilienverk\u00e4ufer in Schweden, er sagt: \u0022Es gab einige Vorschriften, die es beispielsweise erschwert haben, einen Kredit zu bekommen. Die neue Verordnung trat am 1. M\u00e4rz 2018 in Kraft. Wir haben seither gesehen, dass gr\u00f6\u00dfere Haushalte, also h\u00e4ufig Familien mit mehreren Kindern, st\u00e4rker davon betroffen sind. F\u00fcr sie ist es schwerer, gr\u00f6\u00dfere Wohnungen zu kaufen.\u0022 \n\nSchweden hat k\u00fcrzlich Schritte zur Sanierung seines Immobilienmarktes unternommen. Ein potentieller K\u00e4ufer einer Immobilie muss jetzt Eigenkapital von mindestens 15 Prozent des Kaufpreises nachweisen und jedes Jahr einenTeil des Darlehens zur\u00fcckzahlen. Auch die Banken haben begonnen, Immobilienkrediten bei ihren Risikoberechnungen ein h\u00f6heres Gewicht einger\u00e4umt. Ein Rettungsring, um das Risiko f\u00fcr die Wirtschaft zu verringern. \n\n\nTats\u00e4chlich kann eine hohe Verschuldung f\u00fcr die bescheidensten Haushalte, aber auch f\u00fcr andere eine schwere B\u00fcrde sein. Wer einen Kredit abstottert, hat weniger Geld zur Verf\u00fcgung. \n\nGuillaume Desjardins erkl\u00e4rt die Situation in Schweden: \u0022 In den letzten Jahren haben hohe Immobilienpreise und eine gro\u00dfe Schuldenlast die Budgets schwedischer Haushalte belastet und den Zugang zur eigenen Immobilie erschwert. Das hatte auch Konsequenzen f\u00fcr die gesamte Wirtschaft.\u0022 \n\u0022Real \n\nGefahrenfalle: \u00dcberm\u00e4\u00dfige Immobilienschulden, \u00fcberbewertete Immobilien \n\nJens Magnusson ist Wirtschaftswissenschaftler an der Skandinavischen Privatbank (SEB), er erkl\u00e4rt: \u0022Das wird nachhaltig sein, solange die Zinsen niedrig sind. Doch was passiert, wenn sie steigen? Was nat\u00fcrlich passieren wird, ist, dass viele Haushalte sich bei anderen Dingen einschr\u00e4nken m\u00fcssen, bei Restaurantsbesuchen oder Urlaub. Sie werden sparen m\u00fcssen, um die h\u00f6heren Zinsen zahlen zu k\u00f6nnen. Aber ein paar Haushalte werden sicher auch in gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten kommen und sie werden dann ihre H\u00e4user verkaufen m\u00fcssen. Aber soweit wird es vermutlich nicht kommen.\u0022 \n\nDer Europ\u00e4ische Ausschuss f\u00fcr Systemrisiken (European Systemic Risk Board, ESRB), hat Schweden und auch sieben andere L\u00e4nder der Europ\u00e4ischen Union auf zwei Gefahren hingewiesen, denen sie ausgesetzt sind: \u00fcberm\u00e4\u00dfige Immobilienschulden und \u00fcberbewertete Immobilien. \n\nEin Ersch\u00fctterung des Immobilienmarktes kann sich auf die gesamte Wirtschaft auswirken. Sie tr\u00e4fe die Mittelklasse und einkommensschwache Gruppen am h\u00e4rtesten. Im franz\u00f6sischen Lyon treffen wir auf C\u00e9dric van Styvendael, er ist Pr\u00e4sident von \u0022Housing Europe\u0022. \n\n\nMaithreyi Seetharaman, Euronews: \u0022Wir haben Sie um eine Objekt gebeten, das Europas Immobilienmarkt widerspiegelt - was haben Sie uns mitgebracht?\u0022 \n\nC\u00e9dric van Styvendael erkl\u00e4rt: \u0022Ich habe zwei mitgebracht: Entschuldigen Sie, dass ich die Vorgabe nicht respektiert habe. Das erste sind Schl\u00fcssel - denn sie stehen f\u00fcr das, was jeder europ\u00e4ische B\u00fcrger will und sucht. Wohnen in Europa ist f\u00fcr alle europ\u00e4ischen B\u00fcrger von entscheidender Bedeutung, zunehmend finden sie keine Immobilie, die zu ihren Ressourcen, zu ihrer beruflichen oder famili\u00e4ren Situation passt. Sozialer Wohnungsbau und seine Akteure leiden unter einem schlechten Image. Vor einem Jahr hat sich in den Niederlanden, genauer in Amsterdam, ein Team zusammengefunden, das ein 'Festival f\u00fcr soziales Wohnen' veranstalten wollte, um all seine Facetten, und seine Vorteile f\u00fcr unsere Wirtschaft aufzuzeigen. Ich freue mich, Ihnen nun mitteilen zu k\u00f6nnen, dass es 2019 in der Metropole Grand Lyon stattfinden wird.\u0022 \n\nMaithreyi Seetharaman, Euronews: \u0022Was bereitet Ihnen mehr Sorgen? Dass die Immobilien \u00fcberbewertet sind oder dass die Verschuldung der Haushalte so hoch ist?\u0022 \n\nC\u00e9dric van Styvendael: \u0022Das Problem in Europa ist, dass die Immobilienpreise viel schneller gestiegen sind als die Einkommen der B\u00fcrger. Einer von zehn Europ\u00e4ern gibt 40 Prozent seiner Ressourcen f\u00fcr Wohnraum aus. Das ist zeigt, dass Sie zu viel Geld in Wohnungen investieren, und das ist \u00e4u\u00dferst alarmierend. Und das zweite Element, das uns beunruhigt, ist, dass diese Rate f\u00fcr die \u00e4rmsten Haushalte noch st\u00e4rker steigt.\u0022 \n\nKreditzugangsbedingungen helfen den reichsten B\u00fcrgern \n\nMaithreyi Seetharaman, Euronews: \u0022Glauben Sie, dass die geltenden Bankenvorschriften ausreichen, um die Probleme zu l\u00f6sen?\u0022 \n\nC\u00e9dric van Styvendael: \u0022Die Situation ist ziemlich paradox - beispielsweise der Zugang zu Bankkrediten. Die Zinss\u00e4tze sind in der Tat niedrig und diese niedrigen Zinss\u00e4tze verst\u00e4rken die Preiserh\u00f6hung. Gleichzeitig sind die Anforderungen, die die Bank an potentielle K\u00e4ufe stellt, sehr streng. Am Ende helfen diese Situation Kreditzugangsbedingungen den reichsten, nicht den \u00e4rmsten B\u00fcrgern, weil dieses billige Geld f\u00fcr diejenigen, die es am meisten brauchen, nicht zug\u00e4nglich ist. Das betrifft besonders junge- und am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten Haushalte.\u0022 \n\nMaithreyi Seetharaman, Euronews: \u0022Wie sehen Sie die Situation hier in Frankreich im Vergleich zu anderen Teilen Europas? Au\u00dferhalb von Paris sind die Immobilienpreise mehr oder weniger ins Stocken geraten...\u0022 \n\nC\u00e9dric van Styvendael: \u0022Sie haben Recht, im Durchschnitt sind die Preise in Frankreich ziemlich stabil, aber das Problem in Europa ist die Kluft zwischen attraktiven Gebieten, den gro\u00dfen europ\u00e4ischen Metropolen und den weniger attraktiven Regionen.\u0022 \n\n\u0022Ich nenne Ihnen eine Zahl: Wir sind hier in Lyon, in dieser Metropole ist der Preis f\u00fcr Wohnraum zwischen 2010 und 2015 um 69% gestiegen, das ist enorm. Wir erreichen wieder j\u00e4hrliche Steigerungsraten f\u00fcr den Wohnungsbau wie 2009. Das ist also ein Beispiel daf\u00fcr, dass da wieder das Gleiche passieren k\u00f6nnte, wenn wir nicht vorsichtig sind, wenn wir keine Regulierungsmechanismen umsetzen, um eine neue Immobilienblase zu vermeiden.\u0022 \n\nMaithreyi Seetharaman, Euronews: \u0022C\u00e9dric, vielen Dank f\u00fcr diese Informationen und danke f\u00fcrs Zuschauen. 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Wohnen in Europa und wie es die Wirtschaft beeinflusst

Wohnen in Europa und wie es die Wirtschaft beeinflusst
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Wussten Sie, dass europaweit die Immobilienpreise im vergangenen Jahr um 4,5% gestiegen sind?

Doch das Ihnen und mir zur Verfügung stehende Geld ist annährend im selben Maß gestiegen. Angesichts niedriger Zinsen und relativ einfacher Kreditvergabebedingungen im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren - sollten wir uns fragen, wie unsere Haushaltseinkommen und Volkswirtschaften durch unsere Immobilien beeinflusst werden.

Immobilienkauf, ein Crash-Kurs

Mike und Natalia haben sich eine Immobilie gekauft. Sie haben eine feste Anstellung und sichere Einkommen. Die Wirtschaft wächst, die Zinsen sind niedrig und Banken geben Kredite. Steigende Immobilienpreise bedeuten auch, dass der Marktwert ihres Hauses steigt.

Aber sollten die Preise fallen, wird ihre Investition weniger wert sein: sie haben mehr Schulden, als ihr Haus wert ist. Besitzen die Banken ihres Landes viele Hypotheken, werden die hinterlegten Sicherheiten weniger wert sein. Das bedeutet, dass die Banken dann auch weniger Geld für die gesamte Wirtschaft zur Verfügung stellen können.

Das Paar wird mehr von seinem Gehalt dafür aufwenden, den Kredit abzuzahlen und wird weniger Geld für andere Dinge haben. Sollten es ihnen nicht gelingen, den Marktwert für ihr Haus zu steigern, wird Mikes Job Mikes in Gefahr sein, denn auch die Bauindustrie wird langsamer wachsen.

Wenn Natalia nichts mehr für andere Waren und Dienstleistungen ausgibt, müssen Firmen wie die, in der sie angestellt ist, Stellen abbauen, um die Umsatzeinbußen aufzufangen. Jobverlust für einen oder beide heißt, dass Mike und Natalia sich ihr Haus nicht länger leisten können.

Sanierung des Immobilienmarktes in Schweden

Wenn die Häuserpreise bis Ende letzten Jahres - wie in Schweden - ständig steigen, dann ist die Sorge groß, dass diese Häuser überbewertet sind und dass das den Haushalten unnötige Lasten aufbürdet, Schulden abzuzahlen. Inzwischen steigen Immobilienpreise in ganz Europa, aber wie in Portugal und Irland erholen sie sich nach einem steilen Fall.

Guillaume Desjardins wollte herausfinden, was passiert, wenn ein Land wie Schweden korrigierend eingreift.

Guillaume Desjardins, Euronews : "Seit der Subprime-Krise vor zehn Jahren müssen die Banken ihre Mindestreserven erhöhen, um das Bankensystem zu stärken. Aber Menschen, die davon träumen, den Schlüssel zu einem neuen gemütlichen Heim zu bekommen, erschweren sie den Zugang zu Krediten."

In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise schneller gestiegen als die Löhne, und Haushalte mussten sich verschulden. Teilweise sind die Schulden sehr hoch, wie hier in Schweden, wo mehr als ein Drittel aller Haushalte Schulden in Höhe der Verdienste von 4 ½ Jahren abzahlen muss.

Felix Hasselberg ist Immobilienverkäufer in Schweden, er sagt: "Es gab einige Vorschriften, die es beispielsweise erschwert haben, einen Kredit zu bekommen. Die neue Verordnung trat am 1. März 2018 in Kraft. Wir haben seither gesehen, dass größere Haushalte, also häufig Familien mit mehreren Kindern, stärker davon betroffen sind. Für sie ist es schwerer, größere Wohnungen zu kaufen."

Schweden hat kürzlich Schritte zur Sanierung seines Immobilienmarktes unternommen. Ein potentieller Käufer einer Immobilie muss jetzt Eigenkapital von mindestens 15 Prozent des Kaufpreises nachweisen und jedes Jahr einenTeil des Darlehens zurückzahlen. Auch die Banken haben begonnen, Immobilienkrediten bei ihren Risikoberechnungen ein höheres Gewicht eingeräumt. Ein Rettungsring, um das Risiko für die Wirtschaft zu verringern.

Tatsächlich kann eine hohe Verschuldung für die bescheidensten Haushalte, aber auch für andere eine schwere Bürde sein. Wer einen Kredit abstottert, hat weniger Geld zur Verfügung.

Guillaume Desjardins erklärt die Situation in Schweden: "In den letzten Jahren haben hohe Immobilienpreise und eine große Schuldenlast die Budgets schwedischer Haushalte belastet und den Zugang zur eigenen Immobilie erschwert. Das hatte auch Konsequenzen für die gesamte Wirtschaft."

Real Economy | Europe's Housing Market

Gefahrenfalle: Übermäßige Immobilienschulden, überbewertete Immobilien

Jens Magnusson ist Wirtschaftswissenschaftler an der Skandinavischen Privatbank (SEB), er erklärt: "Das wird nachhaltig sein, solange die Zinsen niedrig sind. Doch was passiert, wenn sie steigen? Was natürlich passieren wird, ist, dass viele Haushalte sich bei anderen Dingen einschränken müssen, bei Restaurantsbesuchen oder Urlaub. Sie werden sparen müssen, um die höheren Zinsen zahlen zu können. Aber ein paar Haushalte werden sicher auch in größere Schwierigkeiten kommen und sie werden dann ihre Häuser verkaufen müssen. Aber soweit wird es vermutlich nicht kommen."

Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (European Systemic Risk Board, ESRB), hat Schweden und auch sieben andere Länder der Europäischen Union auf zwei Gefahren hingewiesen, denen sie ausgesetzt sind: übermäßige Immobilienschulden und überbewertete Immobilien.

Ein Erschütterung des Immobilienmarktes kann sich auf die gesamte Wirtschaft auswirken. Sie träfe die Mittelklasse und einkommensschwache Gruppen am härtesten. Im französischen Lyon treffen wir auf Cédric van Styvendael, er ist Präsident von "Housing Europe".

Maithreyi Seetharaman, Euronews: "Wir haben Sie um eine Objekt gebeten, das Europas Immobilienmarkt widerspiegelt - was haben Sie uns mitgebracht?"

Cédric van Styvendael erklärt: "Ich habe zwei mitgebracht: Entschuldigen Sie, dass ich die Vorgabe nicht respektiert habe. Das erste sind Schlüssel - denn sie stehen für das, was jeder europäische Bürger will und sucht. Wohnen in Europa ist für alle europäischen Bürger von entscheidender Bedeutung, zunehmend finden sie keine Immobilie, die zu ihren Ressourcen, zu ihrer beruflichen oder familiären Situation passt. Sozialer Wohnungsbau und seine Akteure leiden unter einem schlechten Image. Vor einem Jahr hat sich in den Niederlanden, genauer in Amsterdam, ein Team zusammengefunden, das ein 'Festival für soziales Wohnen' veranstalten wollte, um all seine Facetten, und seine Vorteile für unsere Wirtschaft aufzuzeigen. Ich freue mich, Ihnen nun mitteilen zu können, dass es 2019 in der Metropole Grand Lyon stattfinden wird."

Maithreyi Seetharaman, Euronews: "Was bereitet Ihnen mehr Sorgen? Dass die Immobilien überbewertet sind oder dass die Verschuldung der Haushalte so hoch ist?"

Cédric van Styvendael: "Das Problem in Europa ist, dass die Immobilienpreise viel schneller gestiegen sind als die Einkommen der Bürger. Einer von zehn Europäern gibt 40 Prozent seiner Ressourcen für Wohnraum aus. Das ist zeigt, dass Sie zu viel Geld in Wohnungen investieren, und das ist äußerst alarmierend. Und das zweite Element, das uns beunruhigt, ist, dass diese Rate für die ärmsten Haushalte noch stärker steigt."

Kreditzugangsbedingungen helfen den reichsten Bürgern

Maithreyi Seetharaman, Euronews: "Glauben Sie, dass die geltenden Bankenvorschriften ausreichen, um die Probleme zu lösen?"

Cédric van Styvendael: "Die Situation ist ziemlich paradox - beispielsweise der Zugang zu Bankkrediten. Die Zinssätze sind in der Tat niedrig und diese niedrigen Zinssätze verstärken die Preiserhöhung. Gleichzeitig sind die Anforderungen, die die Bank an potentielle Käufe stellt, sehr streng. Am Ende helfen diese Situation Kreditzugangsbedingungen den reichsten, nicht den ärmsten Bürgern, weil dieses billige Geld für diejenigen, die es am meisten brauchen, nicht zugänglich ist. Das betrifft besonders junge- und am stärksten gefährdeten Haushalte."

Maithreyi Seetharaman, Euronews: "Wie sehen Sie die Situation hier in Frankreich im Vergleich zu anderen Teilen Europas? Außerhalb von Paris sind die Immobilienpreise mehr oder weniger ins Stocken geraten..."

Cédric van Styvendael: "Sie haben Recht, im Durchschnitt sind die Preise in Frankreich ziemlich stabil, aber das Problem in Europa ist die Kluft zwischen attraktiven Gebieten, den großen europäischen Metropolen und den weniger attraktiven Regionen."

"Ich nenne Ihnen eine Zahl: Wir sind hier in Lyon, in dieser Metropole ist der Preis für Wohnraum zwischen 2010 und 2015 um 69% gestiegen, das ist enorm. Wir erreichen wieder jährliche Steigerungsraten für den Wohnungsbau wie 2009. Das ist also ein Beispiel dafür, dass da wieder das Gleiche passieren könnte, wenn wir nicht vorsichtig sind, wenn wir keine Regulierungsmechanismen umsetzen, um eine neue Immobilienblase zu vermeiden."

Maithreyi Seetharaman, Euronews: "Cédric, vielen Dank für diese Informationen und danke fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal."