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2 Monate nach Verschwinden: Rebeccas Familie übt Kritik

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Seit genau zwei Monaten - seit Montag, den 18. Februar 2019 - gibt es kein Lebenszeichen der 15-jährigen Rebecca aus Berlin. Sie soll das Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Buckow verlassen haben, ist aber nie in der Schule angekommen. Auch Wochen nach Rebeccas Verschwinden gehen bei der Polizei und bei der Familie offenbar neue Hinweise ein.

Familie geht selbst Hinweisen nach

Die Ermittler gehen davon aus, dass Rebecca nicht mehr am Leben ist. Doch die Familie der Schülerin sieht das offenbar anders. Die Eltern und die Schwestern der Vermissten gehen laut RTL auch selbst Hinweisen nach. Sie waren auf der Suche nach Rebecca bereits in Rostock und sprechen auch von Hinweisen, die nach Krakau führen.

Zudem klagt die Familie laut Medienberichten darüber, dass der Schwager weiterhin wie ein Tatverdächtiger behandelt werde. Dabei wurde er Anfang März aus der Untersuchungshaft entlassen. Er soll die letzte Person sein, die Rebecca lebend gesehen hat.

Die BILD-Zeitung hat auch die Nachbarn von Rebeccas Schwestern und Schwager befragt. Einige beschweren sich über Schaulustige, eine Mutter macht sich Sorgen um ihre eigene Tochter, die - wie Rebecca - mit dem Bus zur Schule fährt.

Rebeccas zweite ältere Schwester Vivien hat ihren Suchaufruf auf Instagram erneuert.

Suche in Brandenburg geht weiter

Polizei und THW haben laut Medienberichten in den vergangenen Tagen wieder am Herzberger See in Brandenburg in der Nähe von Beeskow nach Rebecca gesucht - auch mit Spürhunden und einem Hubschrauber.

Zuvor war berichtet worden, dass die Großeltern des Schwagers bei Beeskow leben. Das Suchgebiet ist etwa 50 Kilometer von Berlin entfernt.