Eilmeldung
euronews_icons_loading
"Wahlbetrug": neue Demonstrationen in Algerien

Die Proteste in Algerien reißen nicht ab. Einen Tag, nachdem der frühere Ministerpräsident Abdelmadjid Tebboune zum Präsidenten gewählt wurde, zog es wieder Tausende Demonstranten auf die Straße.

Viele von ihnen erkennen das Ergebnis nicht an, sie boykottierten die Wahl. Sie sprechen von Wahlbetrug und kritisierten die Auswahl an fünf offiziell ernannten Kandidaten für das höchste Staatsamt als einen Versuch, die Machtverhältnisse im Land beizubehalten.

Die wütende Menge auf den Straßen Algeriens hatte bereits im April den Sturz des Langzeitpräsidenten Abdelaziz Bouteflika ausgelöst. Sie schworen, weiter zu protestieren, bis sich die Verhältnisse ändern.

Die algerische Wahlkommission hatte am Freitag bekannt gegeben, dass Tebboune bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht hatte.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.