Regierungsoffensive in Syrien: UN kritisiert "wahllose Gewalt"

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Inmitten der andauernden Regierungsoffensive auf Idlib beklagen Hiflsorganisationen katastrophale humanitäre Zustände in der Region.

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Inmitten der andauernden Regierungsoffensive auf die nordostsyrische Stadt Idlib beklagen Hiflsorganisationen katastrophale humanitäre Zustände in der Region. Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge sind seit Dezember mehr als 900.000 Menschen vertrieben worden. UN-Menschenrechtschefin Michelle Bachelet forderte die syrische Regierung dazu auf, sichere Korridore für flüchtende ZivilistInnen zuzulassen. Nothilfekoordinator Mark Lowcok sprach von wahlloser Gewalt, die Krankenhäuser, Schulen und Flüchtlingslager treffe.

In einer seltenen Fernsehansprache kündigte der syrische Präsident Baschar al-Assad die Fortsetzung der Offensive an - auch ungeachtet der Warnungen aus der Türkei. Assad: "Wir sollten uns nicht ausruhen, sondern uns für kommende Schlachten vorbereiten. Deswegen wird der Kampf um die Befreiung der Region um Aleppo und Idlib weitergehen, trotz der leeren Worthülsen aus dem Norden. Der Kampf für die Befreiung des gesamten syrischen Bodens, die Vernichtung des Terrorismus und für Stabilität wird weitergehen."

In Idlib kommt es zu Zusammenstößen mit türkischen Truppen, die dort Rebellen unterstützen. Der türkische Präsident hatte Assad mit Vergeltungsschlägen gedroht.

Die von Russland unterstützten Regierungstruppen haben zuletzt große Teile der Provinz Aleppo zurückerobert. Viele BewohnerInnen kehrten zurück.

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