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Iranischer UNO-Botschafter: Absage an Atomwaffen

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Atomanlage im iranischen Buschehr
Atomanlage im iranischen Buschehr   -   Copyright  ATTA KENARE/AFP or licensors
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Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen sieht die Europäische Union auf dem Weg zu einem möglichen Wiedereintritt der USA in das Atomabkommen in einer wichtigen Vermittlerrolle. Gegenüber euronews sagte Majid Takht Ravanchi:

„Es gibt bestimmte Rollen, die die Europäische Union spielen kann und spielen sollte. Eines der Themen, die unser Außenminister angesprochen hat, ist die Rolle, die die EU einnehmen kann, um den Wiedereintritt der USA in das Atomabkommen zu erleichtern. Die Rolle der EU ist eindeutig und baut auf dem auf, was im Atomabkommen und in der Resolution 2231 geschrieben steht.“

Anfang des Jahres war von verstärkter Urananreicherung in einer iranischen Atomanlage berichtet worden, was eine Vorstufe beim Bau von Atomwaffen sein kann.

„Atomwaffen haben in unseren Verteidigungsgrundsätzen keinen Platz. Die Fatwa unseres Obersten Führers hat deutlich gezeigt, dass der Iran nicht am Besitz von Atomwaffen interessiert ist. Atomwaffen sind laut der Fatwa verboten. Deshalb haben wir kein Interesse, Atomwaffen zu erlangen. In Bezug auf Atomwaffen hat es in unserer Politik keine Veränderung gegeben“, sagte Majid Takht Ravanchi.

In einem Bericht der Vereinten Nationen hatte es vor einer Woche geheißen, der Iran habe im vergangenen Jahr eine geheimgehaltene Zusammenarbeit mit Nordkorea wieder aufgenommen. Dabei geht es dem Bericht zufolge um die Entwicklung von Langstreckenraketen.